So lange bereitet man sich auf so ein Match vor – und schon ist die Europameisterschaft wieder Geschichte! Wir hatten mit widrigen Wetterbedingungen zu kämpfen, Stages, die im Schlamm versanken, einer Organisation, die dem Chaos nicht so ganz Herr zu werden schien und Technik, die ganz und gar nicht begeisterte…Aber der Reihe nach… „Europameisterschaft IPSC 2016 – Eger/Felsőtárkány Ungarn“ weiterlesen
Schlagwort: Geco
Alles bereit für die EHC 2016 in Ungarn

Es kann losgehen! Revolver sind eingecheckt, Patronen aufgeclipst, Tasche für morgen gerichtet. Heute noch zur Eröffnungsfeier und ab morgen gehts ins Match! 4 Tage à 6 Stages – Montag und Mittwoch Nachmittag, Dienstag und Freitag morgens. Schaun’mer mal was geht! 🙂
stay tuned!
IPSC Landesmeisterschaft LV5 2016 – Test Minor oder Major?
Da bei der kommenden EM (noch) nach der Regel Revolver maximal 6 Schuss, dann Reload geschossen werden wird, stellt sich mir momentan die Frage, was mache ich? Gehe ich zurück auf den 586 und schieße wieder Major? Nehme ich den (nun gewohnten) 929 und schieße 6 Minor? Es gäbe für beide Möglichkeiten Argumente für und wieder – aber was passt mir am besten? „IPSC Landesmeisterschaft LV5 2016 – Test Minor oder Major?“ weiterlesen
DM IPSC Rifle 2016 – oder was kaputtgehen kann, wird irgendwann kaputt gehen…
Erste Probleme hatten sich zwei Wochen zuvor gezeigt, als ich einen neuen JP Carrier nicht störungsfrei zum laufen bekam. Den Carrier tauschte ich in diesem Training wieder gegen den von Karl Hamann gefrästen und erleichterten aus und die Waffe funktionierte dann ca. 150 Schuss über auch wieder wie gewohnt. Montags drauf stand dann das nächste Training auf dem Kalender. Auch hier lief die Rifle zuerst problemlos. Aber gegen Ende des Trainings repetierte sie auf einmal nicht mehr durch. Mist. Zuhause zeigte sich dann schnell das Übel – Gasring gebrochen.

OK, nichts dramatisches, eher normaler Verschleiss. Aber besser jetzt, als auf der DM dachte ich mir. Ein Hilferuf bei DAR und schon zwei Tage später hatte ich ein tolles Care-Paket mit allen wichtigen Ersatzteilen für einen AR15 Verschluss in der Post! Super Service!

Also die neuen Gasringe montiert und in PBurg angerufen, ob ich am Samstag zum routinemäßigen check auf 300m kommen kann. Antwort – keine Chance – alles durch LM LV5 belegt. Mist. Der check auf 300m ist mir eigentlich schon wichtig. Also kurzerhand beim LV5 (in dem ich Mitglied bin) angerufen und nachgefragt, ob ich nicht vielleicht noch kurzfristig für die LM nachmelden könne… Konnte ich auch! (vielen Dank nochmal hierfür!) Also Samstags früh nach PBurg, Standardprogramm 300m Präzi schiessen. 3×10 Schuss. Sollte reichen, um das ZF auf 300m zu prüfen bzw. um die Einstellung zu korrigieren (das Ergebnis war mir ja mehr oder weniger egal). Leider repetierte das Gewehr aber immer noch nicht. Es stellte sich heraus, daß auch die Impact Gasabnahme gerissen war!

Vermutlich auch die Ursache, daß es mir nicht gelungen war, eine passende Einstellung für den JP Carrier zu finden. Also wieder bei DAR angerufen und noch einmal Ersatzteile angefordert… Beim Abnehmen des Comps um die Gasabnahme zu demonierten, fand ich dann auch noch zu allem Übel einen beschädigten Kompensator vor.


100 Punkte. Viel Schlimmer hätte es nicht mehr kommen können. 300m Einstellung für die Katz.
Die ganzen Ersatzteile kamen dann auch noch promt in der letzten Woche alle an – incl. der DAR Rifle von Dirk F., die er mir als Backup zur Verfügung stellte (Vielen Dank noch einmal an DAR, Dirk F. und Markus H. für die tolle Unterstützung) – wie sich später herausstellte, zum Glück!

Also alles montiert, eingestellt und zum Abstimmen am Freitag auf den heimischen Stand. Kurzfassung – keine Chance, die STI zum laufen zu bekommen. Mist. Also das Kahles K16i auf die Rifle von Dirk montiert (auf der STI hatte ich ein Kahles K15i montiert) und diese auf 50m eingeschossen. Mehr ging eben nicht. Dann noch die Geschwindigkeit der Geco 63grs aus Dirks Waffe gemessen, um damit dann IStrelok (Ballistik Rechner fürs Iphone) zu füttern. Irgendwie musste ich ja wissen, wo ich auf 200 und 300m ungefähr hinzielen muss…
Ich machte dann noch ca. 200 Schuss auf 5-25m um mich wenigstens etwas auf die DAR einzustellen. Dummerweise hatte ich dabei auch wieder vier oder fünf Zuführstörungen und die Rifle blieb nicht immer nach dem letzten Schuss offen…
Da war ich dann wirklich ganz nah dran, das Unternehmen DM Rifle 2016 zu den Akten zu legen. Ihr könnt Euch vielleicht meinen Frust vorstellen… (als ich die DAR von Dirk Anfang des Jahres schon einmal zum testen hatte, lief die noch super!)
Ich hab mich dann aber wieder zusammengerappelt und zuhause dann also auch die DAR noch einmal zerlegt und gründlich gereinigt – es war vom DAR Shooting Day kurz vorher noch viel verkrusteter Schmauch auf den Gasringen – vermutlich die Ursache für die nicht 100%ige Funktion.

Also gereinigt, frisch geölt, zusätzlich noch die Gasabnahme ne halbe Umdrehung geöffnet und gehofft. Probieren war nicht mehr. Samstag morgen bei der DM war ich vor dem ersten Start entsprechend unentspannt… Was würde die Rifle machen? Funktionieren? Stören? Treffen?
Wir mussten gleich auf die 200m Stages – Nagelprobe. Erste Stage – 5 Popper auf 200m angestrichen vom Balken. Etwas, das ich normalerweise sehr gerne und auch gut mache. Als dann aber doch die Popper problemlos fielen, fielen mir 10 Steine vom Herzen… Soweit schon mal alles gut. Auch die Zuverlässigkeit der Rifle war da und die ersten Stages liefen doch sehr ansprechend. Zeiten vorne dabei und Treffer alle gut! Spannend wurde es dann noch einmal gegen Ende des ersten Tages – 300m! Aber auch hier – alles super – 8 Alpha, 2 Charlie und eine top Zeit! Die ganze Aufregung umsonst. Die DAR Rifle? Tadellos – die Entscheidung, mit DAR zusammen zu arbeiten? Goldrichtig!
Das entspannte mich doch sehr. Auch der zweite Tag lief immer besser ich kam super mit der DAR zurecht und schoss von Stage zu Stage besser. Keine Miss und konkurrenzfähige Zeiten! Allerdings musste ich dann aber bei zwei 8-Schuss Stages feststellen, dass nach den 8 Schuss beim „unload and show clear“ keine Patrone mehr in der Kammer war…!! Was das denn schon wieder??? Zuführstörungen nach 8 Schuss?!? Es stellte sich heraus, daß mehrere meiner Magpul PMags anscheinend nicht mehr richtig funktionierten – Federn lahm? Keine Ahnung… Es passte dann trotzdem noch bis zur letzten 40 Schuss Stage des Matches. 4×10 Schuss war hier leider die beste Taktik. Also Risiko. Da erwischte es mich dann zwei mal – 8 Schuss, Kammer leer, Click. Shit. Das brachte meinen Ablauf doch sehr durcheinander. Aber was solls – der Rest war super und nach dem ganzen Stress mit meiner Waffe dann noch so ein Match mit einer Leihwaffe zu schiessen, das war mehr als zufriedenstellend für mich! Never give up…
Die Belohnung kam am Ende mit eine Bronzemedaille in der Einzelwertung und Gold mit dem Team Kahles! Sensationell-mein bestes Ergebnis bei einer DM RIfle bisher! Wenn mich einer am Freitag nach meinen Erwartungen gefragt hätte, wäre ich schon froh gewesen, wenn ich nicht auf jeder Stage mit Störungen zu kämpfen gehabt hätte! Aber einen dritten Platz zu erwarten? Never….
Abzugsgewicht des 929
Ich wurde jetzt schon mehrfach auf das Abzugsgewicht meines 929 angesprochen – als ich gestern mal wieder eine Grundreinigung des 929 gemacht habe, habe ich bei der Gelegenheit auch gleich einmal gemessen: „Abzugsgewicht des 929“ weiterlesen
DAR Dynamic Arms Research – die neue Rifle ist in Arbeit!
Ich nahm das Angebot gerne an und konnte so die DAR-15 ausgiebig 1:1 auf dem heimischen 25m Stand gegen meine STI testen.
-> ich habe die beide Rifles dann in folgendem Drill überprüft (um möglichst viele Elemente des IPSC Rifle abzudecken):
- 2 2/3-Scheiben auf 25m mit je zwei Schuss (ZF auf ca. 4) – Scheiben direkt nebeneinander
- Wechsel auf 16m, dabei Magchange und ZF auf 1, auf 16m zwei halbe A4 ca. 4m auseinander je ein Schuss
- Wechsel auf 8m – zwei Halbscheiben ca. 4m auseinander je eine Doublette
Bei beiden Rifles kam ich nach etwas probieren auf unter 12 Sekunden (STI ca. 0,5 Sec schneller aber das lag sicher an der Gewöhnung). Doubletten auf 8m jeweils ca. 15 bis 16 Hunderstel Splits. Gefühlt lag die DAR dabei ruhiger und die Schüsse saßen direkt nebeneinander. Mit meiner STI etwas weiter auseinander. Mit beiden Rifles war ich in der Lage, nur ein oder zwei C insgesamt zu schiessen. Die schnellen Schwenks zwischen den 16m und 8m Scheiben waren mit meiner STI einfacher (da die DAR mit dem älteren Vorderschaft noch etwas vorderlastiger ist).
Auf der IWA hatte ich dann Gelegenheit, mit dem Team von DAR direkt zu sprechen und meine Erfahrungen mit Rifle und die Ideen zur Weiterentwicklung und Optimierung auszutauschen. Die Ergebnisse werden nun nach und nach in eine neue Rifle einfließen! Genau das, was ich gesucht habe – ein deutsches Unternehmen, innovativ, aufgeschlossen, nicht zu groß und unflexibel aber gleichzeitig groß genug und professionell! Alle Teile werden dort im eigenen Haus auf eigenen Maschinen gefertigt! Die Verarbeitungsqualität von Dirks Rifle ist ein Traum! Kein Vergleich zu den Klapper-Passungen meiner STI…
Die neue Rifle ist jetzt auch schon in Arbeit – Die ersten Bilder von meinem neuen Lower Receiver mit Geco-Logo, das mir DAR eingefräßt hat, habe ich in der letzten Woche erhalten:


(der Lower ist noch nicht fertig bearbeitet – Fraßspuren werden durch trowalisieren noch fein geglättet).
Jetzt heißt es noch auf die speziellen Läufe von Lothar Walter warten – 16,75″ mit Rifle Length Gassystem! Nach DAR Vorgaben gefertigt – Leicht und trotzdem wunderbar ruhig zu schiessen! Der Lauf kombiniert mit verstellbarerer Gasabnahme und einem Low Mass Carrier… Da freue ich mich schon sehr darauf! Stay tuned – weitere Berichte folgen! 😉
Hier noch ein Paar Bilder vom Test:
neue Ergebnisse – Infinity Open, BEO Combat Master (mit Video), Summerrifle, DM Revolver und Geco Masters
Gleich nach dem Steelchallenge kam die Infinity Open:
Infinity Open results – Infinity Open stageresults
Wieder einmal ein Highlight, das Patrick, Jürgen und ihr Team da abgeliefert haben. Kein Wunder, daß dieses Match regelmäßig schon Minuten nach Öffnung der Anmeldung ausgebucht ist und kilometerlange Wartelisten hat!
Kurz darauf habe ich ein schönes Wochenende in der Schweiz verbracht – ein Schiesskurs in Kombination mit einem kleinen aber feinen Match. Meine „Schüler“ waren hochmotiviert und ich musste mich schon sehr anstrengen, um beim Match auch noch gut auszusehen…
Die Teilnehmer des Training „danach“ – Müde aber zufrieden:

Ein fantastischer Stand!
BEO Combat Master Revolver 2015
Eigentlich hätte ich mich dann ausschließlich auf die DM konzentrieren müssen – aber da es eh so wenige Rifle Matches in DE gibt, musste die Summerrifle natürlich sein! Hat sich auch gelohnt! 2. Platz Overall mal eben so kann sich sehen lassen, finde ich 🙂
SummerRifle 2015 Overall – SummerRifle 2015 Stages
Dann kam sie, die DM Revolver… Deutsche Meisterschaften sind einfach immer wieder etwas besonderes. Zwar eigentlich ein Match wie jedes andere, aber eben einfach die Deutsche Meisterschaft. Und Titelkämpfe sind einfach besonders. Für mich ging es um den 10. Deutschen Meistertitel! Schon alleine deswegen war ich dieses Mal besonders aufgeregt. Hat aber letztendlich alles geklappt und ich habe nun den 10. Deutschen Meistertitel! 😀 😀 😀

DM Open Revolver Classic stageresults DM Open Revolver Classic results
Zu guter Letzt schoss ich am vorletzten Wochenende die Geco Masters – das Match meines Munitions- und Komponentensponsors – schon alleine daher sollte ich da ja eine gute Figur abgeben… Die Stages waren sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich. Leider hatte ich etwas Startschwierigkeiten in Form von Zündversagern auf den ersten Stages. Nachdem ich die Schlagfederschraube etwas nachgedreht hatte, ging es aber dann. Aber jeder Punkt, den man dadurch verliert, fehlt natürlich am Ende. Noch dazu, wo jetzt doch mehr und mehr Schützen sich auf den 8er „eingeschossen“ haben und mir mehr und mehr auf die Pelle rücken! Aber ich konnte doch wieder die eine oder andere Stage gewinnen und mir so ein Polster für die Zündprobleme schaffen, so daß es am Ende wieder für die Presidents Medal gereicht hat – Die Konkurrenten müssen es also weiter probieren…. 😉
Geco IPSC Masters results – Geco IPSC Masters stageresults

So, nun steht als nächstes die DM Rifle im Kurzwaffenkaliber an. Mal sehen, ob die XR15 mich nun endlich einmal störungsfrei durch ein Match begleitet…?!? Stay tuned!
Münchner Stadtmeisterschaft, DM IPSC Rifle und European Steelchallenge
Leider hatte ich relativ kurzfristig einen wichtigen privaten Termin am Sonntag wodurch ich nur im Prematch starten konnte. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Hans Kurz, der mich schnell und unkompliziert ins Prematch umgebucht hat! Insgesamt 18 Stages an einem Tag bedeuteten einen sehr anspruchsvollen und anstrengenden Tag. Alles in allem klappte aber alles problemlos, wodurch sich auch dieser Zeitplan gut umsetzen lies. Die Stages waren teilweise sehr anspruchsvoll und wollten gut geplant sein. Der 8er erwies sich auf 11 von 18 Stages als vorteilhaft. Teils wegen 6 Stahlzielen aus einer Position, teils wegen 4 Scheiben, die sich gut zusammen schiessen ließen, teils wegen 7 oder 8 notwendigen Schüssen aus einer Schiessposition. Auf den restlichen 7 Stages hatten dagegen die 6-Major Schützen Vorteile, wenn teilweise schwere Schüsse bessere Punkte bei C- oder D-Treffern boten. Alles in allem erwischte ich einen perfekten Tag. Ich schoss sehr schnell und konstant. Der Smith&Wesson 929 8-Schüsser mit der Geco 139grs Ladung funktionierte wieder prima – Am Ende stellte sich heraus, daß ich das Match mit einem 15%-Vorsprung gewonnen hatte! Zur Siegerehrung hatten sich die Münchner etwas ganz besonderes einfallen lassen – Die Medaillen waren mit echten Gold, Silber und Bronzebarren verziert! Mein erstes „echtes“ Gold! 🙂
13. Munich Open 2015 – Overall – 13. Munich Open 2015 – Stages
DM IPSC Rifle 2015
Gerade einmal zwei Wochen später schon das nächste Highlight – die DM Rifle stand an. Wie immer blieb zu wenig Zeit für die Vorbereitung und ich konnte im Vorfeld gerade einmal rund 150 Schuss mit der Rifle auf dem heimischen 25m Stand trainieren. Eingeschossen wurde die Rifle auf 50m, wodurch 50 und 100m Fleck geschossen werden kann, 200 und 250m lässt man den großen Punkt auf der Ziel-Oberkante aufsitzen und bei 300m ist der kleine Punkt des SI1 Absehen des Kahles Fleck. Unsere Squad startete auf den 200m Ständen, wo neuerdings eine vollautomatische Platten und Popperanlage auf 100m und 200m installiert ist – ein riesen Fortschritt! So standen dann auch auf der ersten Stage gleich mal 6 Popper auf 200 und 4 Platten auf 100m (die Popper konnten angestrichen geschossen werden, die Platten mussten stehend frei geschossen werden), auf der nächsten Stage waren es dann gleich mal 10 Popper auf 200m (die auf großen Fässern aufgelegt geschossen werden konnten). Ich erwischte einen bomben-Start und schoss gleich einmal deutliche Bestzeiten auf diesen Stages. Die 200m angestrichen liegen mir einfach… 🙂 HIer gruben sich etliche auf den 200m Poppern förmlich ein und schossen Magazin um Magazin leer…
Weiter ging es auf 300m – 2×4 Platten auf 250m, 2×2 IPSC Targets auf 300m und 2×2 halbe IPSC Targets auf 10m. Hier kassierte ich leider ein Miss auf 300m aber die Zeit war gut dabei, dadurch schmerzte das nicht ganz so sehr. Die kurzen Stages fand ich dieses Mal nicht ganz so schön. Da hätte noch der eine oder andere kleine Laufparcours gut getan. Auf der letzten Stage des Tages – 3 statische IPSC Targets und zwei Schwinger, ausgelöst durch ziehen an einem Seil passierte mir ein dummer Fehler – einer der Schwinger löste nicht aus – vermutlich hatte ich nicht richtig gezogen. Bis ich das realisiert hatte und noch mal zog vergingen etliche Sekunden. Statt wie der Rest Zeiten zwischen 6 und 7 Sekunden hatte ich eben 15… Tag 2 begann rabenschwarz. Ich machte einen Fehler nach dem anderen und hatte Mühe, mich wieder aus diesem Loch herauszumotivieren. Immerhin liefen die beiden 40 Schuss Long-Courses wieder ganz Ok, so daß es sogar noch unter die Top-5 gereicht hat. Es wäre mehr drin gewesen, aber da machte sich dann doch einfach das fehlende Training bemerkbar. Man kann eben nicht alles zu 100% machen. Die Krönung war aber der Sieg der Team-Wertung mit meinen Team-Kahles Kollegen Patrick Bieri und Markus Husterer und Markus‘ Sieg in der Einzelwertung! TOP!!
Vielen Dank an Marijan Loch für die Fotos!
2015 DM IPSC Rifle results – 2015 DM IPSC Rifle teamresults – 2015 DM IPSC Rifle stageresults
European Steelchallenge 2015 Winterswijk, Niederlande
Zum Luftholen blieb keine Zeit. Schon am nächsten Wochenende ging es nach Holland zur European Steelchallenge. Seit Jahren ein fester Termin in meinem Zeitplan. Wer es noch nie ausprobiert hat, kann es vielleicht schwer nachvollziehen – aber alle, die den Steelchallenge schon einmal geschossen haben, werden mir zustimmen – kein anderes Match pusht so das Adrenalin! Ich startete morgens mit dem Open Revolver. Ich wollte natürlich wieder mein Ergebnis mit Siegen bei Open und Standard Revolver vom letzten Jahr wiederholen und setzte mich dadurch selbst sehr stark unter Druck. Ich musste auf Outer Limits starten – Durch die weiten Ziele und den Positionswechsel eine der schwersten Stages. Ideal um voller Nervosität zu beginnen… Irgendwie lief es aber doch und ich kam einigermaßen in den Wettkampf. Aber es wollte einfach nicht ganz so gut wie letztes Jahr laufen. Etliche Fehlschüsse kosteten doch ziemlich Zeit. Letztendlich hatte ich zum letzten Jahr 7 Sekunden verloren, was mich an einem erneuten Erfolg erst einmal zweifeln lies. Standard dagegen passte auf Anhieb – nach den ersten beiden Stages (auch hier startete ich wieder bei Outer Limits) war ich sogar minimal schneller als mit dem Open! Am Ende hatte ich nochmal fast eine Sekunde auf das schon hervorragende Vorjahresergebnis gutgemacht. Auch hier bewährte sich der neue 929 – mit einer Geco 115grs/RS12 Ladung schoß der Revolver ohne großartigen Rückstoss und durch das leichte Gewicht ließ er sich schnell zwischen den Zielen bewegen.
Zum Abschluss wollte ich dieses Jahr es einmal mit der Open Pistol probieren. Ich hatte im Vorfeld eine schöne Ladung mit 5,8grs RS12 und den 115grs Geco Geschossen gefunden, die sich hervorragend schoss. Präzise und sehr gerade. die 150 Schuss, die ich im Training verschossen hatte, hatten auch alle funktioniert. Im Match aber wollte die Tanfoglio auf einmal nicht mehr so… ein Zündversager nach dem andern kosteten wertvolle Sekunden und ruinierten einen String nach dem anderen… Das war nix. Egal – ich konnte beide Revolvertitel verteidigen! Das war viel wichtiger… Und auch in der Teamwertung schaffte es unser Team mit Laurent Perrot und Phil Wessels auch auf den ersten Platz! Noch vor KC`s Team – großartig! Ansonsten war KC aber wieder eine Klasse für sich – 55 Sekunden in Open Pistol sind einfach unfassbar (mein bestes Open Revolver Ergebnis von 2014 waren 74 Sekunden!)…!
2015_European_Steel_Challenge_results
Soviel erst einmal hierzu, nächstes Wochenende gehts schon wieder in Philippsburg mit der Infinity weiter. Anstrengende Wochen… to be continued…
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Top Wheelgunner Trophy Wintergames 2015 Babenhausen
In der TWT wurde beschlossen, daß in der laufenden Saison 14/15 die 8er aber nach wie vor noch in Open gewertet werden. War mir aber egal, da ich beschlossen habe, dieses Jahr konsequent nur den 8er zu schießen. Insgesamt lief das Match sehr gut für mich (von ein paar kleineren Fehlern „zwischen den Ohren“ einmal abgesehen). Einmal hatte ich auch viel Glück – bei einer Übung war gefordert, daß eine bestimmte Sequenz weak-hand only zu schiessen sei (strong hand sollte dabei ein Seil halten/ziehen). Ich habe die drei Schuss leider mit der falschen Hand angegeben. Eigentlich drei Ablauffehler. Aber mein Glück war, daß der Schreiber die Zeit nicht aufgeschrieben hatte und als es festgestellt wurde, hatte der RO den Timer schon wieder für die nächste Stage genullt… Reshoot…. 🙂 Der lief dann auch um einiges besser und ich habs geschafft, ohne Ablauffehler durchzukommen…
Das Highlight gestern war für mich diese Stage:

Der Plan war, innerhalb der ersten Sequenz von 7 Sekunden, die ersten 8 Scheiben beschossen zu haben (16 Schuss + Reload!) um dann in der zweiten Sequenz den Rest zu schießen. Tough, aber machbar… Und es hat tatsächlich geklappt! Stagewin mit einem Hitfaktor von 7,58! Ich glaube, das war der höchste Hitfaktor, den ich je in einem Match mit dem Revolver geschossen habe!
Hier das Video:
httpv://youtu.be/Sn9Vs6R2GiI
…und hier noch die Ergebnisse:

