Nationals Revolver – Nationals PCC – GECO Masters – 3OAK Open PCC – Tour de France

It´s incredible… time flies up and away and I can´t catch up updating my site in time. 😐

It have been busy weeks since my last update. Two national matches with according preparation in advance, two LIII handgun and a LII PCC match since then! All in all as a resume I´m pretty happy with my results. I`ve been able to win my first national title with the PCC, I won another Presidents Medal in Düsseldorf last weekend and the Geco Masters and the 3OAK match have been fun to shoot (though the results haven`t been that good). „Nationals Revolver – Nationals PCC – GECO Masters – 3OAK Open PCC – Tour de France“ weiterlesen

DM IPSC Rifle 2016 – oder was kaputtgehen kann, wird irgendwann kaputt gehen…

Erste Probleme hatten sich zwei Wochen zuvor gezeigt, als ich einen neuen JP Carrier nicht störungsfrei zum laufen bekam. Den Carrier tauschte ich in diesem Training wieder gegen den von Karl Hamann gefrästen und erleichterten aus und die Waffe funktionierte dann ca. 150 Schuss über auch wieder wie gewohnt. Montags drauf stand dann das nächste Training auf dem Kalender. Auch hier lief die Rifle zuerst problemlos. Aber gegen Ende des Trainings repetierte sie auf einmal nicht mehr durch. Mist. Zuhause zeigte sich dann schnell das Übel – Gasring gebrochen.

Gasring
Gasring

OK, nichts dramatisches, eher normaler Verschleiss. Aber besser jetzt, als auf der DM dachte ich mir. Ein Hilferuf bei DAR und schon zwei Tage später hatte ich ein tolles Care-Paket mit allen wichtigen Ersatzteilen für einen AR15 Verschluss in der Post! Super Service!

DAR goodie bag
DAR goodie bag

Also die neuen Gasringe montiert und in PBurg angerufen, ob ich am Samstag zum routinemäßigen check auf 300m kommen kann. Antwort – keine Chance – alles durch LM LV5 belegt. Mist. Der check auf 300m ist mir eigentlich schon wichtig. Also kurzerhand beim LV5 (in dem ich Mitglied bin) angerufen und nachgefragt, ob ich nicht vielleicht noch kurzfristig für die LM nachmelden könne… Konnte ich auch! (vielen Dank nochmal hierfür!) Also Samstags früh nach PBurg, Standardprogramm 300m Präzi schiessen. 3×10 Schuss. Sollte reichen, um das ZF auf 300m zu prüfen bzw. um die Einstellung zu korrigieren (das Ergebnis war mir ja mehr oder weniger egal). Leider repetierte das Gewehr aber immer noch nicht. Es stellte sich heraus, daß auch die Impact Gasabnahme gerissen war!

Impact Gasblock
Impact Gasblock

Vermutlich auch die Ursache, daß es mir nicht gelungen war, eine passende Einstellung für den JP Carrier zu finden. Also wieder bei DAR angerufen und noch einmal Ersatzteile angefordert… Beim Abnehmen des Comps um die Gasabnahme zu demonierten, fand ich dann auch noch zu allem Übel einen beschädigten Kompensator vor.

Seekins ATC
Seekins ATC
Seekins ATC
Seekins ATC

100 Punkte. Viel Schlimmer hätte es nicht mehr kommen können. 300m Einstellung für die Katz.
Die ganzen Ersatzteile kamen dann auch noch promt in der letzten Woche alle an – incl. der DAR Rifle von Dirk F., die er mir als Backup zur Verfügung stellte (Vielen Dank noch einmal an DAR, Dirk F. und Markus H. für die tolle Unterstützung) – wie sich später herausstellte, zum Glück!

DAR IPSC Rifle
DAR IPSC Rifle

Also alles montiert, eingestellt und zum Abstimmen am Freitag auf den heimischen Stand. Kurzfassung – keine Chance, die STI zum laufen zu bekommen. Mist. Also das Kahles K16i auf die Rifle von Dirk montiert (auf der STI hatte ich ein Kahles K15i montiert) und diese auf 50m eingeschossen. Mehr ging eben nicht. Dann noch die Geschwindigkeit der Geco 63grs aus Dirks Waffe gemessen, um damit dann IStrelok (Ballistik Rechner fürs Iphone) zu füttern. Irgendwie musste ich ja wissen, wo ich auf 200 und 300m ungefähr hinzielen muss…
Ich machte dann noch ca. 200 Schuss auf 5-25m um mich wenigstens etwas auf die DAR einzustellen. Dummerweise hatte ich dabei auch wieder vier oder fünf Zuführstörungen und die Rifle blieb nicht immer nach dem letzten Schuss offen…
Da war ich dann wirklich ganz nah dran, das Unternehmen DM Rifle 2016 zu den Akten zu legen. Ihr könnt Euch vielleicht meinen Frust vorstellen… (als ich die DAR von Dirk Anfang des Jahres schon einmal zum testen hatte, lief die noch super!)

Ich hab mich dann aber wieder zusammengerappelt und zuhause dann also auch die DAR noch einmal zerlegt und gründlich gereinigt – es war vom DAR Shooting Day kurz vorher noch viel verkrusteter Schmauch auf den Gasringen – vermutlich die Ursache für die nicht 100%ige Funktion.

verschmauchter  Gasring
verschmauchter Gasring

Also gereinigt, frisch geölt, zusätzlich noch die Gasabnahme ne halbe Umdrehung geöffnet und gehofft. Probieren war nicht mehr. Samstag morgen bei der DM war ich vor dem ersten Start entsprechend unentspannt… Was würde die Rifle machen? Funktionieren? Stören? Treffen?
Wir mussten gleich auf die 200m Stages – Nagelprobe. Erste Stage – 5 Popper auf 200m angestrichen vom Balken. Etwas, das ich normalerweise sehr gerne und auch gut mache. Als dann aber doch die Popper problemlos fielen, fielen mir 10 Steine vom Herzen… Soweit schon mal alles gut. Auch die Zuverlässigkeit der Rifle war da und die ersten Stages liefen doch sehr ansprechend. Zeiten vorne dabei und Treffer alle gut! Spannend wurde es dann noch einmal gegen Ende des ersten Tages – 300m! Aber auch hier – alles super – 8 Alpha, 2 Charlie und eine top Zeit! Die ganze Aufregung umsonst. Die DAR Rifle? Tadellos – die Entscheidung, mit DAR zusammen zu arbeiten? Goldrichtig!
Das entspannte mich doch sehr. Auch der zweite Tag lief immer besser ich kam super mit der DAR zurecht und schoss von Stage zu Stage besser. Keine Miss und konkurrenzfähige Zeiten! Allerdings musste ich dann aber bei zwei 8-Schuss Stages feststellen, dass nach den 8 Schuss beim „unload and show clear“ keine Patrone mehr in der Kammer war…!! Was das denn schon wieder??? Zuführstörungen nach 8 Schuss?!? Es stellte sich heraus, daß mehrere meiner Magpul PMags anscheinend nicht mehr richtig funktionierten – Federn lahm? Keine Ahnung… Es passte dann trotzdem noch bis zur letzten 40 Schuss Stage des Matches. 4×10 Schuss war hier leider die beste Taktik. Also Risiko. Da erwischte es mich dann zwei mal – 8 Schuss, Kammer leer, Click. Shit. Das brachte meinen Ablauf doch sehr durcheinander. Aber was solls – der Rest war super und nach dem ganzen Stress mit meiner Waffe dann noch so ein Match mit einer Leihwaffe zu schiessen, das war mehr als zufriedenstellend für mich! Never give up…
Die Belohnung kam am Ende mit eine Bronzemedaille in der Einzelwertung und Gold mit dem Team Kahles! Sensationell-mein bestes Ergebnis bei einer DM RIfle bisher! Wenn mich einer am Freitag nach meinen Erwartungen gefragt hätte, wäre ich schon froh gewesen, wenn ich nicht auf jeder Stage mit Störungen zu kämpfen gehabt hätte! Aber einen dritten Platz zu erwarten? Never….

DM Rifle 2016 Results

DM Rifle 2016 Stage Results

neue Ergebnisse – Infinity Open, BEO Combat Master (mit Video), Summerrifle, DM Revolver und Geco Masters

Gleich nach dem Steelchallenge kam die Infinity Open:

Infinity Open results – Infinity Open stageresults

Wieder einmal ein Highlight, das Patrick, Jürgen und ihr Team da abgeliefert haben. Kein Wunder, daß dieses Match regelmäßig schon Minuten nach Öffnung der Anmeldung ausgebucht ist und kilometerlange Wartelisten hat!

Kurz darauf habe ich ein schönes Wochenende in der Schweiz verbracht – ein Schiesskurs in Kombination mit einem kleinen aber feinen Match. Meine „Schüler“ waren hochmotiviert und ich musste mich schon sehr anstrengen, um beim Match auch noch gut auszusehen…

Die Teilnehmer des Training „danach“ – Müde aber zufrieden:

BEO Training
BEO Training

Ein fantastischer Stand!

BEO Combat Master Revolver 2015

Eigentlich hätte ich mich dann ausschließlich auf die DM konzentrieren müssen – aber da es eh so wenige Rifle Matches in DE gibt, musste die Summerrifle natürlich sein! Hat sich auch gelohnt! 2. Platz Overall mal eben so kann sich sehen lassen, finde ich 🙂

SummerRifle 2015 OverallSummerRifle 2015 Stages

Dann kam sie, die DM Revolver… Deutsche Meisterschaften sind einfach immer wieder etwas besonderes. Zwar eigentlich ein Match wie jedes andere, aber eben einfach die Deutsche Meisterschaft. Und Titelkämpfe sind einfach besonders. Für mich ging es um den 10. Deutschen Meistertitel! Schon alleine deswegen war ich dieses Mal besonders aufgeregt. Hat aber letztendlich alles geklappt und ich habe nun den 10. Deutschen Meistertitel! 😀 😀 😀

DM Revolver
DM Revolver

DM Open Revolver Classic stageresults DM Open Revolver Classic results

Zu guter Letzt schoss ich am vorletzten Wochenende die Geco Masters – das Match meines Munitions- und Komponentensponsors – schon alleine daher sollte ich da ja eine gute Figur abgeben… Die Stages waren sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich. Leider hatte ich etwas Startschwierigkeiten in Form von Zündversagern auf den ersten Stages. Nachdem ich die Schlagfederschraube etwas nachgedreht hatte, ging es aber dann. Aber jeder Punkt, den man dadurch verliert, fehlt natürlich am Ende. Noch dazu, wo jetzt doch mehr und mehr Schützen sich auf den 8er „eingeschossen“ haben und mir mehr und mehr auf die Pelle rücken! Aber ich konnte doch wieder die eine oder andere Stage gewinnen und mir so ein Polster für die Zündprobleme schaffen, so daß es am Ende wieder für die Presidents Medal gereicht hat – Die Konkurrenten müssen es also weiter probieren…. 😉

Geco IPSC Masters results  – Geco IPSC Masters stageresults

Geco Masters - mit Czaba und Georgy
Geco Masters – mit Czaba und Georgy

So, nun steht als nächstes die DM Rifle im Kurzwaffenkaliber an. Mal sehen, ob die XR15 mich nun endlich einmal störungsfrei durch ein Match begleitet…?!? Stay tuned!

Update Oktober – Deutsche Meisterschaft Production (Test des 986), DM Revolver, Geco Masters, Philippsburger Hexentanz und LM LV5&7

Nach der DM Rifle bekam ich die Gelegenheit, den neuen 986 von Smith&Wesson in Zusammenarbeit mit Caliber zu testen. Ein 7-Schüssiger 9mm Revolver auf L-Rahmenbasis mit 5 Zoll Lauf, Titantrommel etc. Ich nahm die Gelegenheit war, den Revolver gleich im Match zu testen – da in Production alle Smith&Wesson Revolver bis 5 Zoll Lauflänge zugelassen sind, konnte ich hier die DM Production ideal nutzen. Natürlich ist man mit 7 Schuss im Revolver nicht wirklich gegen 15-schüssige Pistolen  konkurrenzfähig, aber ich wollte einfach mal sehen, „was denn so geht“ 😉 Was gegangen ist, zeigt die Liste:

Nationals Production Overall

Nicht sooo schlecht! Meine Erfahrungen sind dann auch in den Artikel der Caliber eingeflossen. Der Bericht zum 986 erschien in Caliber  10/2014:

http://www.all4shooters.com/de/News/Kultur/caliber-10-2014-jetzt-am-Kiosk/

Kurz darauf wurde es dann ernst – die DM Revolver stand an. Ein ganz wichtiges Match – galt es doch den Titel zu verteidigen und die Serie von bisher 5 Titeln in Folge (8 insgesamt) weiter fortzuführen. Insgesamt waren 40 Revolverschützen, darunter auch erfreulicherweise mehrere internationale Schützen, am Start. Ich hatte einen guten Tag erwischt und konnte mich so auch dieses Mal wieder durchsetzen und die Presidents Medal in Empfang nehmen. Titel Nummer 9! Ob es nächstes Jahr wieder gelingt? Wir werden sehen…

Nationals Revolver&Classic Stages Nationals Revolver&Classic Overall

Nach der DM war ein Monat Pause, danach ging es dann Schlag auf Schlag – zuerst der Hexentanz, dann die Geco Masters und zuletzt die Landesmeisterschaft LV5&7. Alles Level III Matche und wichtige Vorbereitung auf die WM. Beim Hexentanz lief es gut – ich musste wegen Terminproblemen im Prematch schiessen, das leider mächtig „ins Wasser fiel“. Es regnete in strömen und die Stages standen teilweise knöcheltief unter Wasser. Aber trotz allem schoss ich solide und konnte so auch diese Presidents Medal mit nach Hause nehmen!

Philippsburger Hexentanz Stages Philippsburger Hexentanz Overall

Gleich das Wochenende darauf standen die Geco Masters an. Hier waren nur 7 Revolverschützen gemeldet, somit kam keine Level III Wertung zu stande. Ideal, um das Match als Test für den Ersatzrevolver zu nutzen. Leider machte dieser schon reichlich Probleme, weshalb mehrere Besuche bei Karl Hamann notwendig waren. Es zeigte sich, das ich mit dem Abzug, so wie ihn Karl eingestellt hatte, nicht gut zurechtkam. Karl hatte den Abzug so eingestellt, daß er sehr früh in der Rast stand, dann aber noch ein – für mich – recht weiter Weg zu überwinden war, bis der Hammer fiel. Der Abzug war gut – keine Frage, aber eben nicht für mich. Ich bin eigentlich stationsfreie Abzüge gewohnt und so hatte ich mehrere „short strokes“ und dadurch, daß ich den DA zu leicht einjustiert hatte, auch mehrere Zündversager. Das kostete mich insgesamt einige Punkte. Viel schlimmer wogen aber zwei kapitale Fehler, die mir eigentlich nicht passieren sollten, aber eben doch passierten: auf einer 12 Schuss Übung hatte ich beim Walkthrough eine Scheibe doppelt eingeplant (sie war aus zwei Positionen zu sehen) – was mir aber nicht auffiel. Als im Wertungsdurchgang aber auf der zweiten Position schon Löcher in der Scheibe waren, brachte mich das komplett aus dem Konzept. Auf der Stage verlor ich alleine 34 Punkte! Danach kam gleich die zweite miese – ein weiterer Speedy mit 12 Schuss, der auch gleich noch so richtig in die Hose ging. Nochmal 30 Punkte weg. Das alles zusammen war dann des guten zuviel und so wurde ich dieses Mal „nur“ zweiter.

Geco IPSC Masters Stages Geco IPSC Masters Overall

Den Abschluss der WM Vorbereitung bildete dann gleich wieder nur eine Woche später die Landesmeisterschaft LV5&7. Auch hier musste ich im Prematch schiessen, da ich am Matchsamstag leider nicht konnte. Eigentlich ist das normalerweise nicht möglich, aber der LV7 machte eine Ausnahme „als Beitrag zur WM Vorbereitung“ – nochmals vielen Dank hierfür! Nachdem Karl Hamann einen Service in Rekordzeit hingelegt hatte (eine Woche für Lauf zurück setzen und Abzug überarbeiten), konnte ich einen letzten Test mit dem Ersatzrevolver schiessen. Dieses Mal klappte alles und ich konnte auch dieses Match gewinnen.

Area 5&7 Revolver&Classic Stages Area 5&7 Revolver&Classic Overall

So. Nun gilt es also – übermorgen geht es zur WM nach Florida… Ich bin jetzt schon mächtig aufgeregt. Das Kribbeln im Bauch nimmt von Tag zu Tag zu und ich möchte jetzt eigentlich nur noch, dass das Match endlich los geht! Nachdem ich beim letzten Mal ja nur denkbar knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt bin, möchte ich es dieses Mal natürlich unbedingt besser machen. Ob es gelingt? Wir werden sehen… stay tuned…;-)

Münchner Stadtmeisterschaft, European Steelchallenge, DM IPSC Rifle

Wie auch in den letzten Jahren schon, sind die MSM immer recht anspruchsvoll, was die Schiesstechnik anbelangt. Es gab auch dieses Mal wieder recht viele Plates, die, gerade von den Revolverschützen, hohe Präzision erforderten, wollte man stehende Reloads vermeiden. Um es kurz zu machen – ich hatte Samstags kein Glück mit den Plates. Ich schoss mit meinem älteren Revolver, mit dem ich meinte, besser zurecht zu kommen (zumindest war es zuletzt im Training so). Leider war es nicht so. Ich schoss zu oft an den Plates vorbei und musste Stage um Stage Zeitrückstände hinnehmen. Hinzu kam dann noch, wenn es einmal auf die Plates lief, daß plötzlich mein Revolver mit Zündversagern anfing. Nachziehen der Schlagfeder half auch nichts (Zuhause stellte sich dann raus, daß er Kammern übersprang, da sich am Eingang der Trommelstopnut Grate gebildet hatten, die den Stop bei schnellem DoubleAction über die Nut springen ließen). Sonntags nahm ich dann den neueren Revo. Plötzlich traf ich wieder die Plates und ich konnte einiges wieder gutmachen, was ich Samstags verloren hatte. Schnelle Laufparcoure, die mir eh liegen, halfen zusätzlich. Allerdings war der Punktverlust vom Samstag so groß, daß ich letztendlich nur 4. wurde. Naja. nächstes Mal wieder… 😉
Stage und Overallranglisten:

Munich Open 2014 Results Overall
Munich Open 2014 Results Stages

European Steelchallenge 2014, Winterswijk, NL
Seit Jahren ein fester Termin in meinem Kalender – der Eurpean Steelchallenge in Winterswijk in den Niederlanden. Seit ich einmal den Steelchallenge ausprobiert habe, ist dieses Match „Pflicht“. Auf sechs Stages jeweils fünf mal einen sauberen, schnellen run zu schaffen, ist dermaßen anspruchsvoll und fordernd und unglaublich spannend. Nach ein, zwei Durchgängen zittern mir immer die Finger vor lauter Adrenalin und Anspannung – großartig! 😉
Im letzten Jahr schaffte ich es, Standard Revolver und Open Revolver zu gewinnen und bei Rimfire auf den dritten Platz zu springen. Dadurch waren die Erwartungen natürlich hoch und der Druck im Vorfeld groß. Ich startete wieder, wie immer mit dem Open Revolver. Gerade morgens, wenn man noch sehr aufgeregt ist, und dadurch beim ziehen den Revolver mal so, mal so in der Hand hat, verzeiht der Open doch etwas mehr und ist etwas leichter zu schiessen. Ich startete auf Roundabout – eigentlich eine schnelle Übung, die ich gerne schiesse. Dieses mal war es aber alles noch etwas „zäh“ und ich dachte schon, daß wird schwer, wieder eine gute Gesamt-Zeit zu schiessen. Allerdings lief es danach besser und von Übung zu Übung wurde ich schneller. Im Endergebnis waren es dann 74,52 Sekunden und damit eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr um ~1,5 Sekunden (2013: 76,10)! Danach kam dann der Standard Revolver – dieses Mal keine besonderen Vorkommnisse – lediglich auf Outer Limits musste ich etwas zittern, da der zweite Run ziemlich in die Hose ging und ich sogar einen Reload von Position 1 auf 2 zaubern musste…Ging aber gut. 3 und 4 waren sauber und ich konnte den zweiten Run streichen. 🙂 Beim zusammenrechnen stellte sich dann heraus, daß ich mich im Standard sogar um über vier Sekunden verbessert hatte – 84,91 zu 89,24. Zu guter Letzt kam dann noch Rimfire – alles in allem 61,69 – leider dieses Mal etwas schwächer als im Jahr davor (58,39).
Bei der Siegerehrung durfte ich somit zwei Mal auf das Treppchen! Sieger Open Revolver und Sieger Standard Revolver! 🙂 Ein sehr gelungener Sonntag! Als Sahnehäubchen gab es dann noch einen 1. Platz mit dem Rimfire Team „the Allstars“ mit Marijan Loch und Lucien Rooijendijk und einen zweiten Platz mit dem Standard Team „Crossover“ mit Philip Wessels und Gregory Midgley.

2014 European Steel Challenge results

Mit dem Open Revolver (Danke an Eric Martin für das Bild!):
European Steelchallenge 2014

Und noch ein paar Videos:
httpv://www.youtube.com/watch?v=wII6pj0NWbk
httpv://www.youtube.com/watch?v=MPkD_G4e3TI
httpv://www.youtube.com/watch?v=jnzgkS_TJ-s
httpv://www.youtube.com/watch?v=q3zyTJpzNFU
httpv://www.youtube.com/watch?v=5wyi42UjBR4

Deutsche Meisterschaft IPSC Rifle, Philippsburg
Eigentlich sollte ich mich ja auf die Revolver konzentrieren. Aber einmal mit dem Riflen angefangen, lässt einen das nicht so schnell wieder los. So eine 40-Schuss Stage mit dem AR15 hat eben schon etwas ganz eigenes… Im Vorfeld dieses Matches hatte ich mit Markus Husterer, der seit diesem Jahr auch für Kahles schiesst, Oliver Falk und Patrick Bieri ein Team „Kahles-VTAC Germany“ gebildet und Kahles stattete Oliver und Patrick freundlicher Weise auch mit dem neuen K15i aus.
Oliver, Patrick und ich schossen zusammen in Squad 12, Markus war leider in einer anderen Squad. In Squad 12 waren auch noch die ganzen Standard-Cracks: Oliver Spörner, Sverre Idland, Georg Gonglach und Bastian Hinz, um nur einige zu nennen. Unglaublich, wie die Jungs mit Kimme und Korn auf 200m Popper fällen oder auf 300m Scheiben schiessen! Das machte sehr viel Spaß zuzusehen!
Das Match bestand in diesem Jahr aus insgesamt 15 Stages mit ca. 260 Schuss. Dabei waren 2 Stages auf 300m, 4 Stages auf bis zu 200m und 2 Stages auf der 100m Bahn aufgebaut. Es war alles gefordert – Ultra-schnelle Shorties auf wenige Meter, lange Laufparcoure mit 40 Schuss auf den 50m Bahnen u.a. mit schnellen Schwinger auf 50m, Popper auf 200 angestrichen, Plates und Scheiben auf 100 stehend frei,… Es war das gesamte Repertoire an Schiesstechnik gefragt! Dadurch, daß ich mit der Rifle einfach zu wenig trainiere, fehlte mir das letzte Quentchen Sicherheit auf den schnellen Scheiben. Ich ziele einfach zu lange und benötige daher oftmals zu viel Zeit, als wenn ich eine schnelle Doublette schiessen könnte. Aber egal – ich hatte auch einige sehr gute Stages mit dem Highlight eines Stagewins auf einem der 200er als letzte Stage des Matches – sehr versöhnlicher Abschluss! 🙂
Insgesamt reichte es bei diesem Match zu einem 10. Platz Overall International (7. National), mit dem ich hoch zufrieden bin! Ich muß an dieser Stelle auch noch einmal mein Kahles Glas lobend erwähnen – wir schossen am Samstag morgen die 300m und die 100m Stages im strömenden Regen bei diesiger Sicht. Gerade bei diesen Sicht- und Wetterverhältnissen hat sich das Kahles super bewährt – ich konnte die A3 Scheibe und die IPSC Scheiben auf 300m ganz klar im Zielbild sehen und ohne Probleme schnell treffen. Das wäre mit einem „billigen“ Glas so nicht so einfach gewesen!
Leider mussten wir mit unserem Team Kahles/VTAC einen herben Rückschlag einstecken – Markus wurde leider auf seiner letzten Stage disqualifiziert. Zu diesem Zeitpunkt war er ganz weit vorne gelegen und ich glaube, er auch ein ganz heißer Kandidat für den Titel gewesen. So reichte es für uns dann nur für den 4. Platz in der Teamwertung. Aber macht nichts – wir werden im nächsten Jahr wieder angreifen und hoffentlich (noch) besser abschneiden! Unabhängig von unserem Ergebnis war es aber eine sehr gute Entscheidung zusammen zu schießen. Wir konnten uns sehr gut austauschen und unsere Erfahrungen teilen (und uns natürlich auch gegenseitig anspornen), was sicherlich auch noch geholfen hat, die eine oder andere Stage ein wenig besser zu schießen, als wenn man auf sich alleine gestellt ist. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn wir das Team so auch bei anderen Matches in Zukunft fortbestehen lassen können!

Das Team Kahles / VTAC Germany im einzelnen (Teamfoto folgt!):

2014 DM Rifle results
2014 DM Rifle stage results
2014 DM Rifle team results

Deutsche Meisterschaft IPSC Rifle 2013

Am Samstag morgen begann mein Wettkampf gleich auf der 300m Bahn – zum „warmwerden“ 8 Fallplatten (in Form einer IPSC Scheibe) auf 250m und eine DinA3-Scheibe auf 300m. Challenging! Es galt, mit nur 10 Schuss (ohne Magazinwechsel) die 10 Wertungstreffer abzugeben. Ich startete auf den Plates und schoss diese zügig von rechts nach links – ich hatte auf jeder Platte ein sauberes akkustisches Feedback daß ich sie getroffen hatte – wartete also nicht, bis ich sie auch fallen sah (die fielen seeeehr langsam, das hätte also sonst zuviel Zeit gekostet) schwenkte dann auf die A3 und gab darauf die restlichen 3 Schuss aus dem Magazin ab. Leider sah ich zu spät, daß eine der Platten doch nicht gefallen war – ich musste also nachladen um die letzte Platte zu fällen. Schade – aber immerhin, auf der A3 waren zwei Alpha – also Full House. Auf dem rechten 300m Stand lief es besser – hier waren drei IPSC Targets auf 300m mit je drei Wertungstreffern zu beschiessen (Start war hier stehend, Waffe ungeladen). Hier konnte ich zügig schiessen und hatte am Ende 6A und 4C – solide. Mein Kahles hatte ich mit Geco 63grs auf 100m Fleck eingeschossen. So war auf den 250m-Stahl mein Haltepunkt mit dem Dot Oberkante aufsitzend und die 300m Scheiben konnte ich perfekt mit dem kleinen Dot unter dem Leuchtpunkt des SI-1 Absehens Fleck schiessen. Das war perfekt! 1:0 für das Kahles!
Nach den 300m Stages hatten wir dann am Samstag die ganzen kurzen Stages bis max. 25m Scheibendistanz. Diese schoss ich alle mit der 1x Vergößerung. Das lief auch ganz gut und ich hatte solide Zeiten mit akzeptablen Treffern. Vielleicht ab und zu ein paar Cs zuviel, aber nichts gravierendes. Ich konnte die Performance der guten Schützen in meiner Squad ganz gut mit gehen. Schlechter lief es dann auf den 50m Stages, die wir als letzte am Samstag schossen. Auf der ersten hatte ich zwar einigermaßen gute Treffer aber meine Zeit war nicht gut, so daß ich dadurch einige Punkte verlor. Die zweite 50m Stage schoss ich aggressiver – hier war es aber so, daß zwei recht schnelle Bobber auf ca. 40m zu beschiessen waren – ich wählte die Risikoversion ohne Magazinwechsel vorher und machte nur je zwei Schuss. Leider fehlte am Schluß einer. Da aber die Zeit recht gut war (ich glaube, ich verlor mit meinen 49,xx Sekunden nur 3 Sekunden auf den schnellsten dieser Übung) hielt sich auch hier der Schaden in Grenzen. Alles in allem ein solider erster Tag.
Sonntags ging es dann auf die 200m Stände. Zwei 10-Schuss „Speedies“ und zwei Medium Courses mit je 20 Schuss. 50m Halbscheiben, 100m Plates (stehend freihändig zu beschiessen!) und 200m Popper in unterschiedlichster Anordnung waren die Herausforderung des Tages. Das war mein Tag! Ich schoss dieses mal alles mit der 6x Vergrößerung – eine gute Entscheidung. Ich kam super zurecht, sah auf einmal endlich genau, wie ich abkam und konnte so schnell und präzise die Scheiben und Platten schiessen. Ich gewann zwei der vier Stages! Am besten gefiel mir, daß ich es schaffte, 5 Popper auf 200m stehend am Balken angestrichen mit nur 6 Schuss zu fällen 😀 Das war cool! Ich bin sicher, da hat das 6x Kahles mit dem erstklassigen Visierbild viel dazu beigetragen!

In der Endabrechnung hat mir der Sonntag weit nach vorne geholfen – ich schaffte es letztendlich auf den 4. Platz Overall – ein fantastisches Resultat für mich mit dem ich hochzufrieden bin! An meiner Performance auf schnellen, mittleren Distanzen muß ich noch etwas arbeiten aber die Leistung am Sonntag auf den weiten Distanzen, die passt! 🙂

Achja – da war ja auch noch die Teamwertung – Im Vorfeld der Meisterschaft hatte ich mit Siegbert Papzien, Oliver Josi und Claus Rothweiler vereinbart, daß wir dieses Mal auch ein Team melden – tja. Das waren die Richtigen – Deutscher Meister in der Teamwertung: Team S-O-S! 🙂

Hier noch die Resultate und ein schönes Bild, das mir Stefan Föll (www.photopsia.de) an meine Facebook-Pinnwand gepostet hat (Danke Stefan! Tolles Bild, wie immer! 😉 )

2013_DM_Rifle_results

2013_DM_Rifle_stageresults

2013_DM_Rifle_teamresults

Sascha Back, DM IPSC Rifle 2013, Picture by Stefan Föll, www.photopsia.de
Sascha Back, DM IPSC Rifle 2013, Picture by Stefan Föll, www.photopsia.de

Deutsche Meisterschaft IPSC Rifle 2012

Am Wochenende fanden in Philippsburg die Deutschen Meisterschaften IPSC Rifle statt. Das Match war schon seit Wochen ausgebucht und die Warteliste lang. Zum Glück hatte ich mich schon frühzeitig angemeldet und hatte daher meinen Startplatz sicher. Ich hatte zwar in den letzten beiden Jahren schon IPSC Rifle Matches mit meinem Sabre XR15 in 9mm geschossen aber das waren alles sog. Carbine Matches mit Distanzen bis max. 50m. Da war dieses Match schon eine andere Hausnummer mit Entfernungen bis 300m! Ich hatte mich gut vorbereitet und meine STI Rifle und das ZF auf Munition und Entfernungen abgestimmt. Das zahlte sich aus, da A3 Targets auf 300m für viele etliche Misses bedeuteten… Aber dazu später. Ich war in einer Squad mit Rifle-Cracks aus der Schweiz, Norwegen und Deutschland eingeteilt. Das war sehr lehrreich (und manchmal auch ganz schön frustrierend…). Aber es hat auf jeden Fall sehr viel gebracht, mit Top-Schützen zu schiessen. Man kann sich doch immer mal wieder das eine oder andere abschauen.

Die Stages waren sehr abwechslungsreich und variabel aufgebaut. Es gab z.B. in einer Stage Halbscheiben (Classic Target) auf 50m, Plates auf 100m und Popper auf 200m. Es war von allem etwas dabei – die schon erwähnten 200m Popper (mit denen ich zuerst ein paar Probleme hatte, weil ich auf 200m bisher noch nicht mit der Rifle geschossen hatte und daher noch nicht den Haltepunkt wusste), A3 und Classic Targets auf 300m, Fallscheiben auf 250 und dann natürlich die „kurzen Sachen“ mit Clays auf 3, 4m und Papierzielen zwischen 2 und 50m (Classic und Mini). Auf jeden Fall sehr, sehr interessant!

Mein Match lief bis auf kleinere Probleme beim angestrichen schiessen auf 200m und ein Miss auf einer 300m A3 Scheibe alles in allem sehr zufriedenstellend. Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, wenn es irgendwie machbar ist, unter die Top Ten national zu kommen und wenn möglich, besser als 80% vom Deutschen Meister zu schiessen. Alles geschafft! National 7. bei 83%! Ich bin sehr zufrieden mit meinem Resultat. Das war ein gelungenes Wochenende und bestimmt nicht mein letztes Rifle Match. Nächstes Jahr werden die Top 5 angepeilt!

Jetzt heißt es aber wieder schnell umschalten von lang auf kurz – nächstes Wochenende steht schon der Steelchallenge in den Niederlanden vor der Tür und gleich das Wochenende drauf ist die Infinity Open in Philippsburg!

Hier noch die Ergebnisse vom Wochenende:

2012_DM_Rifle_results

2012_DM_Rifle_stageresults