Landesmeisterschaft IPSC Rifle in Kurzwaffenkaliber LV5/LV7

Die Stages hatten zwischen 5 und 20 Schuss und die Distanzen lagen zwischen 2m und 25m. Ziele waren dieses mal nur Plates, Popper und 2/3-Scheiben. Der Schwierigkeitsgrad war nicht sehr hoch, die Stages machten aber trotzdem viel Spaß. Ich fand die Mischung aus Speed und Präzision sehr gelungen. Man musste sich immer bewegen um die flüssig aufgebauten Stages zu absolvieren. Dieses Mal funktionierte mein XR15 zwar deutlich besser, aber auf zwei Stages hatte ich doch wieder einen „Einzellader“. Ich muss mir einfach angewöhnen, nach jeder Stage die Auszieherkralle zu überprüfen. Nachdem ich das machte, hatte ich auch keine Störungen mehr und konnte flüsssig und schnell schiessen. Sehr gut bewährt hat sich heute die neue Kombination aus Kahles K16i und meinem neuen Leupold Delta Point auf 45° – die Wechsel von weiter Scheibe – Glas auf 2 bis 3-fach, nahe Plates – Delta Point gelang mir auf Anhieb sehr intuitiv. Das werde ich ab sfort auch bei der „echten“ Rifle einsetzen!
In der Endabrechnung schaffte ich, trotz der zwei Störungsstages, den dritten Platz Overall und nach der LV7-Rechnung den Landesmeister 2013! 🙂
HIer noch ein Bild der Liste:

Area 5 and 7 Rifle KW 2013
Area 5 and 7 Rifle KW 2013

Updates – Inifinity Open, Action Steel at Universal Shooting Academy und diverse neue goodies für AR15 und den 586

Leider war es auch dieses Jahr so, daß die Revolverklasse nur spärlich besetzt war. Vermutlich liegt es zum einen an dem großen Interesse am Match internationaler Schützen, die dafür sorgen, daß das Match innerhalb von Minuten (!) ausgebucht ist und zum anderen an dem doch recht happigen Startgeld von 120 EUR, das mittlerweile viele „Hobby-Schützen“ nicht mehr bereit sind zu zahlen. Sei es wie es ist, das Match an sich war wieder einmal alle Ehren wert! Für mich dieses mal aber anscheinend zu anspruchsvoll. Ich hatte dieses Mal einen schlechten Tag erwischt. Ich begann gleich mal mit 2 Miss am frühen Morgen auf einer Stage mit 4 Pendelscheiben… und so ging es dann munter weiter. Ich konnte machen, was ich wollte, es gelang fast nichts. Am schlimmsten waren bei diesem Match für mich die kleinen Plates. Gefühlt auf jeder Stage standen ein paar von den Dingern rum. Und irgendwie hat sich immer eines weggeduckt. Das kostete Zeit und Punkte. Es kam, wie es kommen musste – ich wurde dieses mal „nur“ Zweiter hinter Markus, der im Gegensatz zu mir ein hervorragendes Match schoss, fast immer fehlerfrei blieb und somit verdient gewinnen konnte. Hier noch die Ergebnisliste:
2013_Infinity_Open_results
2013_Infinity_Open_stageresults

Gleich Montags nach dem Match starteten wir dann in unseren wohlverdienten Urlaub nach Florida. Da unser Domizil nur ca. 65 Meilen von Frostproof und der Universal Shooting Academy von Frank Garcia entfernt lag, nutzte ich natürlich die Gelegenheit und schoss dort ein kleines Action Steel Match. Das war sehr spaßig! Eine Mischung aus Steelchallenge und IPSC – nur Steelplates: rechteckige immer zwei Treffer, runde immer einer, nur die Zeit zählt, Fehlschüsse werden mit Zeitstrafen bestraft. Einfach und gut! Ich schoss mit einer geliehenen Ausrüstung (CZ 75 SP01, Universal Ammo und irgendeinem Rig), mit der ich von Stage zu Stage besser zurecht kam. Leider hatte ich auf den ersten drei Stages ein paar Störungen, die Zeit kosteten aber trotzdem konnte ich in der Endabrechnung den vierten Platz belegen. Anyway – hier ging es in erster Linie darum, den Stand einmal kennen zu lernen (-> hier findet die WM 2014 statt!), Spaß zu haben und neue Kontakte zu knüpfen. Und das funktionierte prima! Ich hatte eine schöne Zeit mit meiner Squad! Hier noch ein paar Bilder der Stages:

…und hier noch kleine Filmsequenzen der Stages (ich hatte mir kurz vorher eine Gopro zugelegt, die hier zum ersten mal zum Einsatz kam.) Sicher noch verbesserungswürdig, aber man bekommt einen Eindruck… 😉

Stage 1:
httpv://www.youtube.com/watch?v=BCyQLxb0Yn4

Stage 2:
httpv://www.youtube.com/watch?v=HXb1kBgVJXo
Ich hasse Störungen! 🙁

Stage 3:
httpv://www.youtube.com/watch?v=ADOZzNd8ou4
Und schon wieder Störungen…

Stage 4:
httpv://www.youtube.com/watch?v=rMu_JF_MHpY

Stage 5:
httpv://www.youtube.com/watch?v=dyhEf2hSSEo

Stage 6:
httpv://www.youtube.com/watch?v=02aOeCkTgGM

Zu guter letzt noch ein paar Bilder von neuen „Goodies“, die ich mir fürs AR15 zugelegt habe:
15″ Carbon-Vorderschaft von AP Customs, Daniel Defense 45° Montage mit Leupold Delta Point (das ich beim Steelchallenge gewonnen habe :-D), Atlas Zweibein

…und für meinen Revolver noch einen EVO-IV Hammer von Apex (Thanks Randy!)

Evo IV Hammer
Evo IV Hammer by www.apextactical.com

…und ein neues Korn – muß doch einmal testen, ob es mit einem Leuchtkorn besser geht!

EGW Fiber Optic Sight
EGW Fiber Optic Sight

Achja – und nicht zu vergessen, meine neuen Trikots von TechwearUSA!!

Red Shirt 2013 by TechwearUSA.com
Red Shirt 2013 by TechwearUSA.com
Blue Shirt 2013 by TechwearUSA.com
Blue Shirt 2013 by TechwearUSA.com

European Steelchallenge 2013

Ich startete Sonntags um 10:30 Uhr mit den Open Revolver. Ich beginne immer mit dem Open, da er etwas mehr die Fehler beim ziehen von oben verzeiht und es mit dem Punkt leichter fällt, trotzdem schnell zu schiessen (und die Nervosität abzulegen). Ich startete auf Stage 5 – Speed Option. Leider war ich doch recht nervös und schoss ziemlich fahrig. Mehrere „possible Miss“ waren das Resultat. Ich zitterte mich durch die 5 Strings und war dann sehr gespannt, ob die Schüsse nicht doch auf den Platten waren… Sie waren es dann doch bis auf einen String – leider einer der schnellen (3,12). Aber da ich ja einen streichen konnte, war es nicht ganz so schlimm und ich war eher erleichtert, daß es nicht schlimmer gekommen war (ein possible miss wurde auf der Stop-Platte angesagt – das wären 30 Strafsekunden gewesen und damit meine Sighoffnungen gleich begraben). Accelerator (Stage 6) lief schon besser und ich konnte hier drei Strings unter 3 Sekunden schiessen. Danach kam dann Smoke and Hope bei der ich alle 4 Wertungsstrings unter 3 schoss (einer sogar mit einer 2,34 – für mich sehr sehr gut!). Auch five to go lief gut und ich blieb hier bei ca. 3,5 im Schnitt. Sehr gut war Roundabout – ein Schnitt von ca. 2,6 Klasse! Blieb nur noch Outer Limits – die Angststage… Aber dieses mal sollte es viel besser gehen! Erster Run – 4,96! Dann noch ein 5,25er und ein 5,1! Ich war sehr, sehr zufrieden! In der Endabrechnung waren das dann 76,10 Sekunden – 4,x schneller als im Jahr davor! Von der Verifier wusste ich, daß starke Konkurrenten wie Harry ter Borg 80 Sekunden vorgelegt hatten und ich also deutlich vorne lag. Fehlte nur noch Lucien Rooijendijk, der auch immer für eine schnelle Zeit gut ist! Es war also noch nicht alles in trockenen Tüchern.

Nach der Mittagspause kam dann der Standard Revolver dran. Hier wollte ich natürlich unbedingt den Titel vom letzten Jahr verteidigen! Beginnen musste ich auf 3 – Roundabout. Die Stage mag ich eigentlich und war daher zuversichtlich. Tja. Zu früh gefreut… Erster String – 8,50!!! Ich konnte einfach Platte 4 nicht treffen und musste sogar nachladen! Was für ein Start… Danach habe ich dann erst mal Gas rausnehmen müssen und schoss erst einmal auf Sicherheit um reinzukommen- 3,94 / 3,20 / 3,30 und eine 2,95 bauten mich dann langsam wieder auf… und nach dieser Stage dann Outer Limits – wie gesagt – die Angst-Stage… Ich machte mich aber nicht noch mehr verrückt und schoss einfach. Was dann auch funktionierte 5,61 / 6,29 / 5,62 – Gut! 5 und 6 waren so lala. Keine Highlights aber auch keine gröberen Schnitzer. Smoke and Hope ging ich dann offensiv an. HIer wollte ich es wissen… und begann gleich mal mit einer 8,95! Zündversager, Daneben geschossen – kurz – ein Run für die Tonne! Egal – Pokal oder Spital. Ich schoss weiter sehr aggresiv und drei mal unter Drei schiessen. 2,76/3,20/2,68/ und 2,59 waren das Resultat. Sehr riskant, aber erfolgreich. Nur noch Five to go – durch die kleinen Platten eine sehr anspruchsvolle Stage. Ich hatte schon zusammengezählt und wusste, ich durfte mir nicht mehr viel erlauben, wollte ich gewinnen. Ich musste insgesamt unter 20 bleiben, wollte ich gewinnen (und meine Zeit aus dem Vorjahr halten). Gerade so schaffte ich es mit 4,43/4,46/4,81 und 4,60. Machte insgesamt 89,24 – Zwei Zehntel schneller als 2012. Zum Abschluss schoss ich Rimfire. Da kann ich immer ganz entspannt sein, denn das ist für mich die „Kür“ – die „Pflicht“ war absolviert. Start war auf Outer Limits. Erste run – 3,96! Was war da passiert? Ich schoss sogar noch mal eine 3,71! Und das auf Outer Limits… Sensationell… Auch Speed Option flutschte – hier sogar eine 1,88! Auch Accelerator lief gut. Etwas Probleme hatte ich dann bei Outer Limits – eine Störung versaute mir den ersten run und ich musste Zeit liegen lassen. Der Rest war aber wieder gut. Bei Five to go und bei Roundabout machte sich dann so langsam fehlende Konzentration bemerkbar. Drei Starts an einem Tag kosten eben doch Kraft. Ich musste leider einige Fehler hinnehmen und verlor dadurch etwas Zeit. Alles in allem aber war ich doch sehr zufrieden mit meinem Ergebnis! 54,xx und damit 9 Sekunden schneller als 2012! Und dann kam die Endabrechnung…

1. Platz European Steelchallenge Standard Revolver

1. Platz European Steelchallenge Open Revolver

3. Platz European Steelchallenge Rimfire

😀

1. Place European Steelchallenge Open Revolver
1. Place European Steelchallenge Open Revolver
1. Place European Steelchallenge Standard Revolver
1. Place European Steelchallenge Standard Revolver

Und hier noch die Ergebnislisten:

ESC_standard Class revolver 2013

ESC_open class revolver 2013

ESC_small caliber 2013

XI. Münchner Stadtmeisterschaften 2013

Durch das Halbtagesformat standen auf meinem Zeitplan Samstags zuerst die „großen“ Stages (die 50m-Stände) und alles drumherum auf dem Plan. Ich fand vom Start weg gleich meinen Rhythmus und musste so nicht wie so oft einem Anfangsrückstand nachlaufen. Ich schoss durchweg gute Zeiten und auch gute Treffer. Meine Pläne gingen immer auf und ich konnte mir so schon einen guten Vorsprung aufbauen. Leider wurde aber das Bild etwas verfälscht, da mein Teamkollege Markus Schneider, mit dem ich normalerweise um Zehntelsekunden kämpfe, durch Waffenprobleme gebremst wurde. Motiviert durch die guten Resultate am Samstag ging ich auch am Sonntag die Stages sehr offensiv an. Ich hatte dieses Mal (wie sonst so oft) keine Probleme mit den Plates und dadurch passten fast immer die Wechsel-Pläne auf den keinen Fehlschuss verzeihenden 12-Schuss Stages. Leider setzten sich die Materialprobleme bei Markus fort. Mit meinem Ersatzrevolver lief es dann zwar besser bei ihm aber der Rückstand war doch schon zu groß. So konnte ich mit einem sehr komfortablen Vorsprung von 15% das Match gewinnen und die erste Presidentsmedal für diese Saison in Empfang nehmen! So kann es weiter gehen! In unserer Squad hatten wir sehr viel Spaß und auch bei diesem Match zeigte sich wieder, wie gut die Zusammenarbeit bei Revolverschützen ist – da wurden Pläne und Taktiken besprochen und Empfehlungen und Tipps gegeben!

Jetzt heißt es schnell umstellen, in drei Wochen steht schon der European Steelchallenge vor der Tür und gleich danach kommen die Infinity Open! Stay tuned…

MSM2013-Overall

MSM2013-Stages

Deutsche Meisterschaft IPSC Rifle 2013

Am Samstag morgen begann mein Wettkampf gleich auf der 300m Bahn – zum „warmwerden“ 8 Fallplatten (in Form einer IPSC Scheibe) auf 250m und eine DinA3-Scheibe auf 300m. Challenging! Es galt, mit nur 10 Schuss (ohne Magazinwechsel) die 10 Wertungstreffer abzugeben. Ich startete auf den Plates und schoss diese zügig von rechts nach links – ich hatte auf jeder Platte ein sauberes akkustisches Feedback daß ich sie getroffen hatte – wartete also nicht, bis ich sie auch fallen sah (die fielen seeeehr langsam, das hätte also sonst zuviel Zeit gekostet) schwenkte dann auf die A3 und gab darauf die restlichen 3 Schuss aus dem Magazin ab. Leider sah ich zu spät, daß eine der Platten doch nicht gefallen war – ich musste also nachladen um die letzte Platte zu fällen. Schade – aber immerhin, auf der A3 waren zwei Alpha – also Full House. Auf dem rechten 300m Stand lief es besser – hier waren drei IPSC Targets auf 300m mit je drei Wertungstreffern zu beschiessen (Start war hier stehend, Waffe ungeladen). Hier konnte ich zügig schiessen und hatte am Ende 6A und 4C – solide. Mein Kahles hatte ich mit Geco 63grs auf 100m Fleck eingeschossen. So war auf den 250m-Stahl mein Haltepunkt mit dem Dot Oberkante aufsitzend und die 300m Scheiben konnte ich perfekt mit dem kleinen Dot unter dem Leuchtpunkt des SI-1 Absehens Fleck schiessen. Das war perfekt! 1:0 für das Kahles!
Nach den 300m Stages hatten wir dann am Samstag die ganzen kurzen Stages bis max. 25m Scheibendistanz. Diese schoss ich alle mit der 1x Vergößerung. Das lief auch ganz gut und ich hatte solide Zeiten mit akzeptablen Treffern. Vielleicht ab und zu ein paar Cs zuviel, aber nichts gravierendes. Ich konnte die Performance der guten Schützen in meiner Squad ganz gut mit gehen. Schlechter lief es dann auf den 50m Stages, die wir als letzte am Samstag schossen. Auf der ersten hatte ich zwar einigermaßen gute Treffer aber meine Zeit war nicht gut, so daß ich dadurch einige Punkte verlor. Die zweite 50m Stage schoss ich aggressiver – hier war es aber so, daß zwei recht schnelle Bobber auf ca. 40m zu beschiessen waren – ich wählte die Risikoversion ohne Magazinwechsel vorher und machte nur je zwei Schuss. Leider fehlte am Schluß einer. Da aber die Zeit recht gut war (ich glaube, ich verlor mit meinen 49,xx Sekunden nur 3 Sekunden auf den schnellsten dieser Übung) hielt sich auch hier der Schaden in Grenzen. Alles in allem ein solider erster Tag.
Sonntags ging es dann auf die 200m Stände. Zwei 10-Schuss „Speedies“ und zwei Medium Courses mit je 20 Schuss. 50m Halbscheiben, 100m Plates (stehend freihändig zu beschiessen!) und 200m Popper in unterschiedlichster Anordnung waren die Herausforderung des Tages. Das war mein Tag! Ich schoss dieses mal alles mit der 6x Vergrößerung – eine gute Entscheidung. Ich kam super zurecht, sah auf einmal endlich genau, wie ich abkam und konnte so schnell und präzise die Scheiben und Platten schiessen. Ich gewann zwei der vier Stages! Am besten gefiel mir, daß ich es schaffte, 5 Popper auf 200m stehend am Balken angestrichen mit nur 6 Schuss zu fällen 😀 Das war cool! Ich bin sicher, da hat das 6x Kahles mit dem erstklassigen Visierbild viel dazu beigetragen!

In der Endabrechnung hat mir der Sonntag weit nach vorne geholfen – ich schaffte es letztendlich auf den 4. Platz Overall – ein fantastisches Resultat für mich mit dem ich hochzufrieden bin! An meiner Performance auf schnellen, mittleren Distanzen muß ich noch etwas arbeiten aber die Leistung am Sonntag auf den weiten Distanzen, die passt! 🙂

Achja – da war ja auch noch die Teamwertung – Im Vorfeld der Meisterschaft hatte ich mit Siegbert Papzien, Oliver Josi und Claus Rothweiler vereinbart, daß wir dieses Mal auch ein Team melden – tja. Das waren die Richtigen – Deutscher Meister in der Teamwertung: Team S-O-S! 🙂

Hier noch die Resultate und ein schönes Bild, das mir Stefan Föll (www.photopsia.de) an meine Facebook-Pinnwand gepostet hat (Danke Stefan! Tolles Bild, wie immer! 😉 )

2013_DM_Rifle_results

2013_DM_Rifle_stageresults

2013_DM_Rifle_teamresults

Sascha Back, DM IPSC Rifle 2013, Picture by Stefan Föll, www.photopsia.de
Sascha Back, DM IPSC Rifle 2013, Picture by Stefan Föll, www.photopsia.de

STI Custom Competition Rifle – Kahles K16i – Geco .223 63grs – 300m

15 Schuss Geco .223 63grs @ 100m
15 Schuss Geco .223 63grs @ 100m

Ich habe auch versucht, mit dem iPhone ein Bild zu machen, wie das Zielbild hierbei aussieht:

K16i - Zielbild 100m
K16i – Zielbild 6x @ 100m

Danach ging es dann auf die 300m Bahn. Das sah dann so aus:

K16i - Zielbild 300m (IPSC Classic Target)
K16i – Zielbild 6x @ 300m (IPSC Classic Target)

zweiter Versuch:

K16i - Zielbild 6x @300m (IPSC Classic Target)
K16i – Zielbild 6x @300m (IPSC Classic Target)

Und das war das Resultat auf 300m – 30 Schuss, in schneller Schussfolge geschossen bei leichtem Wind (im Match bleibt auch keine Zeit lange zu zielen). 17 Alpha, 12 Charly, 1 Delta! Jetzt muss ich nur noch nächste Woche bei der Deutschen ähnlich gut treffen! 🙂

30 Schuss Geco .223 63grs - 300m - 17Alpha, 12 Charly, 1 Delta
30 Schuss Geco .223 63grs – 300m
17Alpha, 12 Charly, 1 Delta

Übrigens – der kleine Punkt unter dem Leuchtpunkt im Si-1 Absehen des K16i passt bei Zero auf 100m perfekt auf 300m!

Level II Match in Baexem, Niederlande

60% Targets auf weite Distanzen, Plates, Popper, Drop-Turner, Beartraps etc. Das ganze sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll zusammengestellt! Insgesamt kam ich relativ gut zurecht. Besser als nach der doch langen Winterpause erwartet. Leider durfte ich bei diesem Match nicht meine gewohnte ARES-Ladung schiessen, da ARES Geschosse auf diesem Match nicht zugelassen waren. Ich musste daher auf Restbestände Frontier Geschosse zurückgreifen. Diese schossen aber schon im Training nicht besonders präzise. Ob es nun daran lag, daß ich mir insgesamt drei Miss leistete (zwei in einem Long-Course, eines in einem Short Course), oder ob ich einfach nicht ausreichend gezielt und zu schnell abgedrückt hatte? Wer weiß. Ich schiebe es jetzt mal auf die Frontier 😉 Auffällig war, daß die Miss auf dem Long-Course auf den weiten (Hardcover-)Scheiben waren. Das auf dem Short-Course (auch auf einer weiter entfernten 60% Scheibe) war zwar noch ein Rand-Treffer, wurde aber nicht gewertet, da die Wertungslinie nicht getroffen war (hauchdünn… 🙁 ). Aber das ist auf jeden Fall etwas, woran ich noch arbeiten muß. Speed war schon gut, ich war auf allen Übungen jeweils schnellster Revolverschütze (auch in Classic hätte ich noch sehr gut abgeschnitten). Auf jeden Fall war ich mit dem Match doch sehr zufrieden. Wenn es terminlich passt, werde ich zu diesem Match wieder fahren!

Hier noch die Ergebnisse im Detail:

2013_Baexem_Overall

2013_Baexem_Stages

Kahles K16i – 1-6×24 Abs. SI-1

Wie man auf den Bilder sehr gut sehen kann, ist das Kahles deutlich größer und „massiver“ als mein altes Meopta ZD, das ich zum Größenvergleich einmal mit fotografiert habe. Allerdings bei gleichem Gewicht! Das Meopta habe ich mit 502 Gramm gewogen, das Kahles wiegt 504 Gramm. Äußerst gelungen finde ich den vergrößerten Schnellverstellhebel für die Vergrößerung – bei anderen Gläsern nur teuer auf dem Nachrüstmarkt zu bekommen – hier schon eingebaut! Klasse! Ein weiteres Feature, das mir sehr gut gefällt, ist die Nullbarkeit der Absehensverstellung (s. Bild 5) – einfach nach dem Einschiessen auf eine bestimmte Entfernung die Schaube etwas lösen, den Ring mit der Skala auf 0 Stellen und wieder festschrauben – fertig! Absolut wiederholgenau! Alles in allem ist das Glas einfach herrlich durchdacht in vielen Details!

Als Absehen habe ich das SI-1 gewählt, da es für mich den besten Kompromiss zwischen schneller Zielerfassung (großer Kreis für schnelle, kurze Ziele, kleiner Punkt für feines Visieren auf weite Distanzen oder kleine Ziele) und präzisem Visieren darstellt. Die Leuchtintensität lässt sich sehr gut dosiert verstellen. Von leichtem glimmen für den dunklen Indoorstand bis hin zu hellem leuchten für sonnige Tage draußen ist alles möglich!

Den ersten Test machte ich am Wochenende auf dem heimischen 50m/25m Stand. Zuerst schoss ich das Glas auf 50m ein, was schnell erledigt war, um dann noch in schnellen Drills meine STI hinsichtlich meines leichteren Verschusses und dem jetzt auch erleichterten Buffer in Kombination mit der verstellbaren Gasabnahme einzustellen. Was soll ich sagen – das Glas passt perfekt. Keinerlei Eingewöhnungszeit – Beep – Rifle hoch – Zielaufnahme passt! Das rießige Sehfeld ist ein Gedicht. Kein Scheibensuchen!

Ich bin gespannt auf den ersten Einsatz in Philippsburg auf der 100m und 300m Bahn!

Ich werde weiter berichten – fürs erste bin ich von dem neuen Glas hellauf begeistert! Wenn ich es nicht von Kahles bekommen hätte, hätte ich es spätestens nach dem ersten Test bestellt! Wer es einmal live ausprobieren möchte – schreibt mich einfach an. Ich bin immer wieder in Philippsburg, da läßt sich was vereinbaren!