Münchner Stadtmeisterschaft, DM IPSC Rifle und European Steelchallenge

Leider hatte ich relativ kurzfristig einen wichtigen privaten Termin am Sonntag wodurch ich nur im Prematch starten konnte. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Hans Kurz, der mich schnell und unkompliziert ins Prematch umgebucht hat! Insgesamt 18 Stages an einem Tag bedeuteten einen sehr anspruchsvollen und anstrengenden Tag. Alles in allem klappte aber alles problemlos, wodurch sich auch dieser Zeitplan gut umsetzen lies. Die Stages waren teilweise sehr anspruchsvoll und wollten gut geplant sein. Der 8er erwies sich auf 11 von 18 Stages als vorteilhaft. Teils wegen 6 Stahlzielen aus einer Position, teils wegen 4 Scheiben, die sich gut zusammen schiessen ließen, teils wegen 7 oder 8 notwendigen Schüssen aus einer Schiessposition. Auf den restlichen 7 Stages hatten dagegen die 6-Major Schützen Vorteile, wenn teilweise schwere Schüsse bessere Punkte bei C- oder D-Treffern boten. Alles in allem erwischte ich einen perfekten Tag. Ich schoss sehr schnell und konstant. Der Smith&Wesson 929 8-Schüsser mit der Geco 139grs Ladung funktionierte wieder prima – Am Ende stellte sich heraus, daß ich das Match mit einem 15%-Vorsprung gewonnen hatte! Zur Siegerehrung hatten sich die Münchner etwas ganz besonderes einfallen lassen – Die Medaillen waren mit echten Gold, Silber und Bronzebarren verziert! Mein erstes „echtes“ Gold! 🙂

13. Munich Open 2015 – Overall13. Munich Open 2015 – Stages

DM IPSC Rifle 2015 

Gerade einmal zwei Wochen später schon das nächste Highlight – die DM Rifle stand an. Wie immer blieb zu wenig Zeit für die Vorbereitung und ich konnte im Vorfeld gerade einmal rund 150 Schuss mit der Rifle auf dem heimischen 25m Stand trainieren. Eingeschossen wurde die Rifle auf 50m, wodurch 50 und 100m Fleck geschossen werden kann, 200 und 250m lässt man den großen Punkt auf der Ziel-Oberkante aufsitzen und bei 300m ist der kleine Punkt des SI1 Absehen des Kahles Fleck. Unsere Squad startete auf den 200m Ständen, wo neuerdings eine vollautomatische Platten und Popperanlage auf 100m und 200m installiert ist – ein riesen Fortschritt! So standen dann auch auf der ersten Stage gleich mal 6 Popper auf 200 und 4 Platten auf 100m (die Popper konnten angestrichen geschossen werden, die Platten mussten stehend frei geschossen werden), auf der nächsten Stage waren es dann gleich mal 10 Popper auf 200m (die auf großen Fässern aufgelegt geschossen werden konnten). Ich erwischte einen bomben-Start und schoss gleich einmal deutliche Bestzeiten auf diesen Stages. Die 200m angestrichen liegen mir einfach… 🙂 HIer gruben sich etliche auf den 200m Poppern förmlich ein und schossen Magazin um Magazin leer…

  
Weiter ging es auf 300m – 2×4 Platten auf 250m, 2×2 IPSC Targets auf 300m und 2×2 halbe IPSC Targets auf 10m. Hier kassierte ich leider ein Miss auf 300m aber die Zeit war gut dabei, dadurch schmerzte das nicht ganz so sehr. Die kurzen Stages fand ich dieses Mal nicht ganz so schön. Da hätte noch der eine oder andere kleine Laufparcours gut getan. Auf der letzten Stage des Tages – 3 statische IPSC Targets und zwei Schwinger, ausgelöst durch ziehen an einem Seil passierte mir ein dummer Fehler – einer der Schwinger löste nicht aus – vermutlich hatte ich nicht richtig gezogen. Bis ich das realisiert hatte und noch mal zog vergingen etliche Sekunden. Statt wie der Rest Zeiten zwischen 6 und 7 Sekunden hatte ich eben 15… Tag 2 begann rabenschwarz. Ich machte einen Fehler nach dem anderen und hatte Mühe, mich wieder aus diesem Loch herauszumotivieren. Immerhin liefen die beiden 40 Schuss Long-Courses wieder ganz Ok, so daß es sogar noch unter die Top-5 gereicht hat. Es wäre mehr drin gewesen, aber da machte sich dann doch einfach das fehlende Training bemerkbar. Man kann eben nicht alles zu 100% machen. Die Krönung war aber der Sieg der Team-Wertung mit meinen Team-Kahles Kollegen Patrick Bieri und Markus Husterer und Markus‘ Sieg in der Einzelwertung! TOP!!

   
 

Vielen Dank an Marijan Loch für die Fotos!

2015 DM IPSC Rifle results  –  2015 DM IPSC Rifle teamresults –  2015 DM IPSC Rifle stageresults

European Steelchallenge 2015 Winterswijk, Niederlande

Zum Luftholen blieb keine Zeit. Schon am nächsten Wochenende ging es nach Holland zur European Steelchallenge. Seit Jahren ein fester Termin in meinem Zeitplan. Wer es noch nie ausprobiert hat, kann es vielleicht schwer nachvollziehen – aber alle, die den Steelchallenge schon einmal geschossen haben, werden mir zustimmen – kein anderes Match pusht so das Adrenalin! Ich startete morgens mit dem Open Revolver. Ich wollte natürlich wieder mein Ergebnis mit Siegen bei Open und Standard Revolver vom  letzten Jahr wiederholen und setzte mich dadurch selbst sehr stark unter Druck. Ich musste auf Outer Limits starten – Durch die weiten Ziele und den Positionswechsel eine der schwersten Stages. Ideal um voller Nervosität zu beginnen… Irgendwie lief es aber doch und ich kam einigermaßen in den Wettkampf. Aber es wollte einfach nicht ganz so gut wie letztes Jahr laufen. Etliche Fehlschüsse kosteten doch ziemlich Zeit. Letztendlich hatte ich zum letzten Jahr 7 Sekunden verloren, was mich an einem erneuten Erfolg erst einmal zweifeln lies. Standard dagegen passte auf Anhieb – nach den ersten beiden Stages (auch hier startete ich wieder bei Outer Limits) war ich sogar minimal schneller als mit dem Open! Am Ende hatte ich nochmal fast eine Sekunde auf das schon hervorragende Vorjahresergebnis gutgemacht. Auch hier bewährte sich der neue 929 – mit einer Geco 115grs/RS12 Ladung schoß der Revolver ohne großartigen Rückstoss und durch das leichte Gewicht ließ er sich schnell zwischen den Zielen bewegen.

Zum Abschluss wollte ich dieses Jahr es einmal mit der Open Pistol probieren. Ich hatte im Vorfeld eine schöne Ladung mit 5,8grs RS12 und den 115grs Geco Geschossen gefunden, die sich hervorragend schoss. Präzise und sehr gerade. die 150 Schuss, die ich im Training verschossen hatte, hatten auch alle funktioniert. Im Match aber wollte die Tanfoglio auf einmal nicht mehr so… ein Zündversager nach dem andern kosteten wertvolle Sekunden und ruinierten einen String nach dem anderen… Das war nix. Egal – ich konnte beide Revolvertitel verteidigen! Das war viel wichtiger… Und auch in der Teamwertung schaffte es unser Team mit Laurent Perrot und Phil Wessels auch auf den ersten Platz! Noch vor KC`s Team – großartig! Ansonsten war KC aber wieder eine Klasse für sich – 55 Sekunden in Open Pistol sind einfach unfassbar (mein bestes Open Revolver Ergebnis von 2014 waren 74 Sekunden!)…!

2015_European_Steel_Challenge_results

Soviel erst einmal hierzu, nächstes Wochenende gehts schon wieder in Philippsburg mit der Infinity weiter. Anstrengende Wochen… to be continued…

Winterrange 2015

Leider machte das Match seinem Namen alle Ehre und wir hatten Samstags mit frostigen Temperaturen und Schneeregen zu kämpfen. Nicht ganz ideale Bedingungen, aber was solls… Markus Wohlmut hatte wieder sechs schöne Stages mit insgesamt mindestens 103 Schuss zusammengestellt, die auch recht schnell am Samstag morgen durch die Teilnehmer aufgebaut waren (um die Kosten und den Aufwand gering zu halten bauen die Samstags-Schützen die Stages zusammen auf und die Sonntagsschützen nach dem Match alles wieder ab). Zwischendurch gabs einen kräftigen Erbseneintopf um wieder warm zu werden.

Winterrange Rifle Stages

Bis auf einen kleinen Hänger auf der 40 Schuss Stage (Magazin nach dem Wechsel nicht weit genug eingeführt und dadurch zweimal „klick, ratsch, klick“) lief es eigentlich ganz gut bei mir. Ich schoss gute Zeiten, konnte in der Endabrechnung sogar eine Stage gewinnen und landete in der Gesamtwertung auf dem 6. Platz. Alles in allem ein gelungener Jahresauftakt! Das Material funktionierte bis auf die selbstverschuldete Zuführstörung wieder einwandfrei. Die STI Rifle mit dem Kahles Glas und der Geco Munition ist einfach eine hervorragende Kombination! Aus dem Schrank holen, Magazine füllen, Spaß haben und gut!

Winterrange Rifle 2015 Overall

Winterrange Rifle 2015 Stages

Nun bin ich gespannt, wann den endlich mein 8-Schüssiger 929 von Waimex ankommt – es wird Zeit, die passende 9mm Geco Munition zu finden bzw. zu laden und für die nächsten Revolver Matches zu trainieren!

Münchner Stadtmeisterschaft, European Steelchallenge, DM IPSC Rifle

Wie auch in den letzten Jahren schon, sind die MSM immer recht anspruchsvoll, was die Schiesstechnik anbelangt. Es gab auch dieses Mal wieder recht viele Plates, die, gerade von den Revolverschützen, hohe Präzision erforderten, wollte man stehende Reloads vermeiden. Um es kurz zu machen – ich hatte Samstags kein Glück mit den Plates. Ich schoss mit meinem älteren Revolver, mit dem ich meinte, besser zurecht zu kommen (zumindest war es zuletzt im Training so). Leider war es nicht so. Ich schoss zu oft an den Plates vorbei und musste Stage um Stage Zeitrückstände hinnehmen. Hinzu kam dann noch, wenn es einmal auf die Plates lief, daß plötzlich mein Revolver mit Zündversagern anfing. Nachziehen der Schlagfeder half auch nichts (Zuhause stellte sich dann raus, daß er Kammern übersprang, da sich am Eingang der Trommelstopnut Grate gebildet hatten, die den Stop bei schnellem DoubleAction über die Nut springen ließen). Sonntags nahm ich dann den neueren Revo. Plötzlich traf ich wieder die Plates und ich konnte einiges wieder gutmachen, was ich Samstags verloren hatte. Schnelle Laufparcoure, die mir eh liegen, halfen zusätzlich. Allerdings war der Punktverlust vom Samstag so groß, daß ich letztendlich nur 4. wurde. Naja. nächstes Mal wieder… 😉
Stage und Overallranglisten:

Munich Open 2014 Results Overall
Munich Open 2014 Results Stages

European Steelchallenge 2014, Winterswijk, NL
Seit Jahren ein fester Termin in meinem Kalender – der Eurpean Steelchallenge in Winterswijk in den Niederlanden. Seit ich einmal den Steelchallenge ausprobiert habe, ist dieses Match „Pflicht“. Auf sechs Stages jeweils fünf mal einen sauberen, schnellen run zu schaffen, ist dermaßen anspruchsvoll und fordernd und unglaublich spannend. Nach ein, zwei Durchgängen zittern mir immer die Finger vor lauter Adrenalin und Anspannung – großartig! 😉
Im letzten Jahr schaffte ich es, Standard Revolver und Open Revolver zu gewinnen und bei Rimfire auf den dritten Platz zu springen. Dadurch waren die Erwartungen natürlich hoch und der Druck im Vorfeld groß. Ich startete wieder, wie immer mit dem Open Revolver. Gerade morgens, wenn man noch sehr aufgeregt ist, und dadurch beim ziehen den Revolver mal so, mal so in der Hand hat, verzeiht der Open doch etwas mehr und ist etwas leichter zu schiessen. Ich startete auf Roundabout – eigentlich eine schnelle Übung, die ich gerne schiesse. Dieses mal war es aber alles noch etwas „zäh“ und ich dachte schon, daß wird schwer, wieder eine gute Gesamt-Zeit zu schiessen. Allerdings lief es danach besser und von Übung zu Übung wurde ich schneller. Im Endergebnis waren es dann 74,52 Sekunden und damit eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr um ~1,5 Sekunden (2013: 76,10)! Danach kam dann der Standard Revolver – dieses Mal keine besonderen Vorkommnisse – lediglich auf Outer Limits musste ich etwas zittern, da der zweite Run ziemlich in die Hose ging und ich sogar einen Reload von Position 1 auf 2 zaubern musste…Ging aber gut. 3 und 4 waren sauber und ich konnte den zweiten Run streichen. 🙂 Beim zusammenrechnen stellte sich dann heraus, daß ich mich im Standard sogar um über vier Sekunden verbessert hatte – 84,91 zu 89,24. Zu guter Letzt kam dann noch Rimfire – alles in allem 61,69 – leider dieses Mal etwas schwächer als im Jahr davor (58,39).
Bei der Siegerehrung durfte ich somit zwei Mal auf das Treppchen! Sieger Open Revolver und Sieger Standard Revolver! 🙂 Ein sehr gelungener Sonntag! Als Sahnehäubchen gab es dann noch einen 1. Platz mit dem Rimfire Team „the Allstars“ mit Marijan Loch und Lucien Rooijendijk und einen zweiten Platz mit dem Standard Team „Crossover“ mit Philip Wessels und Gregory Midgley.

2014 European Steel Challenge results

Mit dem Open Revolver (Danke an Eric Martin für das Bild!):
European Steelchallenge 2014

Und noch ein paar Videos:
httpv://www.youtube.com/watch?v=wII6pj0NWbk
httpv://www.youtube.com/watch?v=MPkD_G4e3TI
httpv://www.youtube.com/watch?v=jnzgkS_TJ-s
httpv://www.youtube.com/watch?v=q3zyTJpzNFU
httpv://www.youtube.com/watch?v=5wyi42UjBR4

Deutsche Meisterschaft IPSC Rifle, Philippsburg
Eigentlich sollte ich mich ja auf die Revolver konzentrieren. Aber einmal mit dem Riflen angefangen, lässt einen das nicht so schnell wieder los. So eine 40-Schuss Stage mit dem AR15 hat eben schon etwas ganz eigenes… Im Vorfeld dieses Matches hatte ich mit Markus Husterer, der seit diesem Jahr auch für Kahles schiesst, Oliver Falk und Patrick Bieri ein Team „Kahles-VTAC Germany“ gebildet und Kahles stattete Oliver und Patrick freundlicher Weise auch mit dem neuen K15i aus.
Oliver, Patrick und ich schossen zusammen in Squad 12, Markus war leider in einer anderen Squad. In Squad 12 waren auch noch die ganzen Standard-Cracks: Oliver Spörner, Sverre Idland, Georg Gonglach und Bastian Hinz, um nur einige zu nennen. Unglaublich, wie die Jungs mit Kimme und Korn auf 200m Popper fällen oder auf 300m Scheiben schiessen! Das machte sehr viel Spaß zuzusehen!
Das Match bestand in diesem Jahr aus insgesamt 15 Stages mit ca. 260 Schuss. Dabei waren 2 Stages auf 300m, 4 Stages auf bis zu 200m und 2 Stages auf der 100m Bahn aufgebaut. Es war alles gefordert – Ultra-schnelle Shorties auf wenige Meter, lange Laufparcoure mit 40 Schuss auf den 50m Bahnen u.a. mit schnellen Schwinger auf 50m, Popper auf 200 angestrichen, Plates und Scheiben auf 100 stehend frei,… Es war das gesamte Repertoire an Schiesstechnik gefragt! Dadurch, daß ich mit der Rifle einfach zu wenig trainiere, fehlte mir das letzte Quentchen Sicherheit auf den schnellen Scheiben. Ich ziele einfach zu lange und benötige daher oftmals zu viel Zeit, als wenn ich eine schnelle Doublette schiessen könnte. Aber egal – ich hatte auch einige sehr gute Stages mit dem Highlight eines Stagewins auf einem der 200er als letzte Stage des Matches – sehr versöhnlicher Abschluss! 🙂
Insgesamt reichte es bei diesem Match zu einem 10. Platz Overall International (7. National), mit dem ich hoch zufrieden bin! Ich muß an dieser Stelle auch noch einmal mein Kahles Glas lobend erwähnen – wir schossen am Samstag morgen die 300m und die 100m Stages im strömenden Regen bei diesiger Sicht. Gerade bei diesen Sicht- und Wetterverhältnissen hat sich das Kahles super bewährt – ich konnte die A3 Scheibe und die IPSC Scheiben auf 300m ganz klar im Zielbild sehen und ohne Probleme schnell treffen. Das wäre mit einem „billigen“ Glas so nicht so einfach gewesen!
Leider mussten wir mit unserem Team Kahles/VTAC einen herben Rückschlag einstecken – Markus wurde leider auf seiner letzten Stage disqualifiziert. Zu diesem Zeitpunkt war er ganz weit vorne gelegen und ich glaube, er auch ein ganz heißer Kandidat für den Titel gewesen. So reichte es für uns dann nur für den 4. Platz in der Teamwertung. Aber macht nichts – wir werden im nächsten Jahr wieder angreifen und hoffentlich (noch) besser abschneiden! Unabhängig von unserem Ergebnis war es aber eine sehr gute Entscheidung zusammen zu schießen. Wir konnten uns sehr gut austauschen und unsere Erfahrungen teilen (und uns natürlich auch gegenseitig anspornen), was sicherlich auch noch geholfen hat, die eine oder andere Stage ein wenig besser zu schießen, als wenn man auf sich alleine gestellt ist. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn wir das Team so auch bei anderen Matches in Zukunft fortbestehen lassen können!

Das Team Kahles / VTAC Germany im einzelnen (Teamfoto folgt!):

2014 DM Rifle results
2014 DM Rifle stage results
2014 DM Rifle team results

Das neue Kahles K15i – 1-5x24i

Im wesentlichen das gleiche Zielfernrohr wie das schon bekannte K16i, nur eben statt 1-6facher Vergrößerung  mit 1-5facher Vergrößerung. Ich habe das Glas auf der Messe ausgiebig begutachtet und konnte keinerlei Schwächen feststellen – Hervorragende Brillanz der Gläser und durchgehend gute Randschärfe. Weites Sehfeld, heller Punkt – so wie ich es eben auch vom K16i kenne.

Momentan wird das K15i nur mit dem G4B Absehen angeboten. Es ist aber zumindest angedacht, auch das Glas mit dem (von mir favorisierten) SI1-Absehen zu bringen. Man ist bei Kahles sehr offen für Anwenderkommentare, die ich gerne weiterleiten werde! Hinterlasst einfach einen Kommentar hier!

Ich werde voraussichtlich in Kürze ein Testexemplar von Kahles erhalten, das ich dann auch auf den Matches dabei haben werde, so daß Interessierte es gerne auf Herz und Nieren im praktischen Betrieb testen können! Sprecht mich einfach an!

Link zum Infoblatt auf die Kahles-Website:

Kahles Info-Flyer

Season Opening – Winterrange Rifle Match

Had a nice squad and enjoyed the match very much. Rain in the afternoon didn’t hurt as much. In the end, I finished fourth just behind three rifle experts. Not too bad and a good start into the new season!

edit: got some nice pictures of this match from Thomas Bulling – check out his Website at http://tbpictures.jimdo.com/schie%C3%9Fsport/ipsc-rifle/

And the results:

Winterrifle 2014 Category  – Winterrifle 2014 Overall  – Winterrifle 2014 Stages

Summerrifle – IPSC Rifle LII PPS Team 1993 und WPPC

Bis zur letzten Stage. Ausgerechnet der long course mit 40 Schuss und 200 Punkten. Ich startete mit dem dreier Magazinkoppler. Vom Start weg waren links und rechts je zwei Halbscheiben zu schiessen, dann eine 50m Vollscheibe usw. Ich schoss die zwei halben rechts, rannte dann nach links und wollte dort zuerst die anderen zwei Halbscheiben schiessen, dann die 50m Scheibe. Aber nach dem 4. Schuss auf die zweite halbe rechts merkte ich schon, daß der Verschluss offen blieb. Ich dachte zuerst an eine Störung und repetierte durch. Aber dann sah ich durchs Auswurffenster den Zubringer des Magazins… Das Startmagazin des dreier Kopplers war nur mit 3 Patronen gefüllt gewesen! Übler Anfängerfehler 🙁 Das brachte natürlich meinen Ablauf komplett durcheinander und die Übung lief dementsprechend. Sch…. Aber was solls. Lessons learned, Magazine werden nach einer Übung ALLE sofort wieder gefüllt. Komplett. Randvoll. Bis keine Patrone mehr hineingeht. Jetzt aber Schwamm drüber. Ich freue mich über eine störungsfrei funktionierende Rifle, Ein Glas, das mir auf halben A4 Targets auf 40m gute Dienste geleistet hat (Stagewin), einen trotzdem schönen Tag in netter Gesellschaft. Bei der Winterrange bin ich wieder dabei! Dann aber mit vollen Mags! 😉

Summerrifle 2013 - some Rifles
Summerrifle 2013 – some Rifles

Und hier noch die Liste:

20130713 Summerrifle Overall / 20130713 Summerrifle Stages

Summerrifle 2013 - Open Overall
Summerrifle 2013 – Open Overall

Deutsche Meisterschaft IPSC Rifle 2013

Am Samstag morgen begann mein Wettkampf gleich auf der 300m Bahn – zum „warmwerden“ 8 Fallplatten (in Form einer IPSC Scheibe) auf 250m und eine DinA3-Scheibe auf 300m. Challenging! Es galt, mit nur 10 Schuss (ohne Magazinwechsel) die 10 Wertungstreffer abzugeben. Ich startete auf den Plates und schoss diese zügig von rechts nach links – ich hatte auf jeder Platte ein sauberes akkustisches Feedback daß ich sie getroffen hatte – wartete also nicht, bis ich sie auch fallen sah (die fielen seeeehr langsam, das hätte also sonst zuviel Zeit gekostet) schwenkte dann auf die A3 und gab darauf die restlichen 3 Schuss aus dem Magazin ab. Leider sah ich zu spät, daß eine der Platten doch nicht gefallen war – ich musste also nachladen um die letzte Platte zu fällen. Schade – aber immerhin, auf der A3 waren zwei Alpha – also Full House. Auf dem rechten 300m Stand lief es besser – hier waren drei IPSC Targets auf 300m mit je drei Wertungstreffern zu beschiessen (Start war hier stehend, Waffe ungeladen). Hier konnte ich zügig schiessen und hatte am Ende 6A und 4C – solide. Mein Kahles hatte ich mit Geco 63grs auf 100m Fleck eingeschossen. So war auf den 250m-Stahl mein Haltepunkt mit dem Dot Oberkante aufsitzend und die 300m Scheiben konnte ich perfekt mit dem kleinen Dot unter dem Leuchtpunkt des SI-1 Absehens Fleck schiessen. Das war perfekt! 1:0 für das Kahles!
Nach den 300m Stages hatten wir dann am Samstag die ganzen kurzen Stages bis max. 25m Scheibendistanz. Diese schoss ich alle mit der 1x Vergößerung. Das lief auch ganz gut und ich hatte solide Zeiten mit akzeptablen Treffern. Vielleicht ab und zu ein paar Cs zuviel, aber nichts gravierendes. Ich konnte die Performance der guten Schützen in meiner Squad ganz gut mit gehen. Schlechter lief es dann auf den 50m Stages, die wir als letzte am Samstag schossen. Auf der ersten hatte ich zwar einigermaßen gute Treffer aber meine Zeit war nicht gut, so daß ich dadurch einige Punkte verlor. Die zweite 50m Stage schoss ich aggressiver – hier war es aber so, daß zwei recht schnelle Bobber auf ca. 40m zu beschiessen waren – ich wählte die Risikoversion ohne Magazinwechsel vorher und machte nur je zwei Schuss. Leider fehlte am Schluß einer. Da aber die Zeit recht gut war (ich glaube, ich verlor mit meinen 49,xx Sekunden nur 3 Sekunden auf den schnellsten dieser Übung) hielt sich auch hier der Schaden in Grenzen. Alles in allem ein solider erster Tag.
Sonntags ging es dann auf die 200m Stände. Zwei 10-Schuss „Speedies“ und zwei Medium Courses mit je 20 Schuss. 50m Halbscheiben, 100m Plates (stehend freihändig zu beschiessen!) und 200m Popper in unterschiedlichster Anordnung waren die Herausforderung des Tages. Das war mein Tag! Ich schoss dieses mal alles mit der 6x Vergrößerung – eine gute Entscheidung. Ich kam super zurecht, sah auf einmal endlich genau, wie ich abkam und konnte so schnell und präzise die Scheiben und Platten schiessen. Ich gewann zwei der vier Stages! Am besten gefiel mir, daß ich es schaffte, 5 Popper auf 200m stehend am Balken angestrichen mit nur 6 Schuss zu fällen 😀 Das war cool! Ich bin sicher, da hat das 6x Kahles mit dem erstklassigen Visierbild viel dazu beigetragen!

In der Endabrechnung hat mir der Sonntag weit nach vorne geholfen – ich schaffte es letztendlich auf den 4. Platz Overall – ein fantastisches Resultat für mich mit dem ich hochzufrieden bin! An meiner Performance auf schnellen, mittleren Distanzen muß ich noch etwas arbeiten aber die Leistung am Sonntag auf den weiten Distanzen, die passt! 🙂

Achja – da war ja auch noch die Teamwertung – Im Vorfeld der Meisterschaft hatte ich mit Siegbert Papzien, Oliver Josi und Claus Rothweiler vereinbart, daß wir dieses Mal auch ein Team melden – tja. Das waren die Richtigen – Deutscher Meister in der Teamwertung: Team S-O-S! 🙂

Hier noch die Resultate und ein schönes Bild, das mir Stefan Föll (www.photopsia.de) an meine Facebook-Pinnwand gepostet hat (Danke Stefan! Tolles Bild, wie immer! 😉 )

2013_DM_Rifle_results

2013_DM_Rifle_stageresults

2013_DM_Rifle_teamresults

Sascha Back, DM IPSC Rifle 2013, Picture by Stefan Föll, www.photopsia.de
Sascha Back, DM IPSC Rifle 2013, Picture by Stefan Föll, www.photopsia.de

STI Custom Competition Rifle – Kahles K16i – Geco .223 63grs – 300m

15 Schuss Geco .223 63grs @ 100m
15 Schuss Geco .223 63grs @ 100m

Ich habe auch versucht, mit dem iPhone ein Bild zu machen, wie das Zielbild hierbei aussieht:

K16i - Zielbild 100m
K16i – Zielbild 6x @ 100m

Danach ging es dann auf die 300m Bahn. Das sah dann so aus:

K16i - Zielbild 300m (IPSC Classic Target)
K16i – Zielbild 6x @ 300m (IPSC Classic Target)

zweiter Versuch:

K16i - Zielbild 6x @300m (IPSC Classic Target)
K16i – Zielbild 6x @300m (IPSC Classic Target)

Und das war das Resultat auf 300m – 30 Schuss, in schneller Schussfolge geschossen bei leichtem Wind (im Match bleibt auch keine Zeit lange zu zielen). 17 Alpha, 12 Charly, 1 Delta! Jetzt muss ich nur noch nächste Woche bei der Deutschen ähnlich gut treffen! 🙂

30 Schuss Geco .223 63grs - 300m - 17Alpha, 12 Charly, 1 Delta
30 Schuss Geco .223 63grs – 300m
17Alpha, 12 Charly, 1 Delta

Übrigens – der kleine Punkt unter dem Leuchtpunkt im Si-1 Absehen des K16i passt bei Zero auf 100m perfekt auf 300m!

Kahles K16i – 1-6×24 Abs. SI-1

Wie man auf den Bilder sehr gut sehen kann, ist das Kahles deutlich größer und „massiver“ als mein altes Meopta ZD, das ich zum Größenvergleich einmal mit fotografiert habe. Allerdings bei gleichem Gewicht! Das Meopta habe ich mit 502 Gramm gewogen, das Kahles wiegt 504 Gramm. Äußerst gelungen finde ich den vergrößerten Schnellverstellhebel für die Vergrößerung – bei anderen Gläsern nur teuer auf dem Nachrüstmarkt zu bekommen – hier schon eingebaut! Klasse! Ein weiteres Feature, das mir sehr gut gefällt, ist die Nullbarkeit der Absehensverstellung (s. Bild 5) – einfach nach dem Einschiessen auf eine bestimmte Entfernung die Schaube etwas lösen, den Ring mit der Skala auf 0 Stellen und wieder festschrauben – fertig! Absolut wiederholgenau! Alles in allem ist das Glas einfach herrlich durchdacht in vielen Details!

Als Absehen habe ich das SI-1 gewählt, da es für mich den besten Kompromiss zwischen schneller Zielerfassung (großer Kreis für schnelle, kurze Ziele, kleiner Punkt für feines Visieren auf weite Distanzen oder kleine Ziele) und präzisem Visieren darstellt. Die Leuchtintensität lässt sich sehr gut dosiert verstellen. Von leichtem glimmen für den dunklen Indoorstand bis hin zu hellem leuchten für sonnige Tage draußen ist alles möglich!

Den ersten Test machte ich am Wochenende auf dem heimischen 50m/25m Stand. Zuerst schoss ich das Glas auf 50m ein, was schnell erledigt war, um dann noch in schnellen Drills meine STI hinsichtlich meines leichteren Verschusses und dem jetzt auch erleichterten Buffer in Kombination mit der verstellbaren Gasabnahme einzustellen. Was soll ich sagen – das Glas passt perfekt. Keinerlei Eingewöhnungszeit – Beep – Rifle hoch – Zielaufnahme passt! Das rießige Sehfeld ist ein Gedicht. Kein Scheibensuchen!

Ich bin gespannt auf den ersten Einsatz in Philippsburg auf der 100m und 300m Bahn!

Ich werde weiter berichten – fürs erste bin ich von dem neuen Glas hellauf begeistert! Wenn ich es nicht von Kahles bekommen hätte, hätte ich es spätestens nach dem ersten Test bestellt! Wer es einmal live ausprobieren möchte – schreibt mich einfach an. Ich bin immer wieder in Philippsburg, da läßt sich was vereinbaren!