929 – erfolgreiche Wettkampfpremiere!

Die 6 Stages waren allesamt sehr flüssig aufgebaut und machten sehr viel Spaß zu schießen. Durch den 8er ließen sich alle Stages fast ohne einen stehenden Reload schießen. Das machte das Ganze unheimlich dynamisch und schnell. Ich kam auf Anhieb hervorragend mit dem 8er zurecht. Reloads gingen super schnell und auch der Abzug durch den neuen Apex Hammer war super. Präzision war auch gut und Stahl fiel (fast) immer auf den ersten Schuss. Die Ladung mit dem vollverkapselten 139grs Geco Geschoss und 3,8grs Reload Swiss RS12 funktionierte auch prima. Alles in allem führte das dann dazu, daß ich das Match mit 20% Vorsprung gewann… 😀
Das kann gerne so weiter gehen! 😉

BM 2015 Nordbaden Production/Revolver Overall

BM 2015 Nordbaden Production/Revolver Stages

929 – neue Messungen

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Das Reload Swiss RS12 scheint etwas konstanter zu sein. Es schießt sich auch subjektiv angenehmer und auch mit etwas weniger Rückständen als das Reload Swiss RS20. Von der Präzision her konnte ich keinen Unterschied feststellen. Also werde ich wohl zu den 3,6grs RS12 noch ein, zwei Zehntel Grain draufpacken und dann sollte das mit dem Minor Faktor inkl. Reserve passen. 🙂
Die 115grs Ladung ist was für den Steelchallenge. Auch da werde ich noch ein Schippchen draufpacken, um so auf ca. 110 Faktorpunkte zu kommen. Präzision passt aber schon!
Der 929 macht wirklich Spaß. Ich überlege aber noch, vielleicht doch den Laufstummel vor dem Korn, auf dem die Blende oder der Comp sitzen, entfernen zu lassen. Ich brauch das nicht und könnte so etwas Gewicht an der Mündung sparen und etwas Führigkeit zu gewinnen. Evtl. Könnte auch am Underlug noch etwas Material weg… Mal sehen 😉

Geco 9mm Para Munitionstest mit dem 929

am besten schoss sich die 139grs Sintox Ladung. Sowohl vom Faktor als auch vom Schussgefühl und der machbaren Präzision. Das wird meine Ladung werden. Gleich danach kam die Hexagon. Auch diese Ladung schiesst präzise und angenehm. Von der Präzision her war auch die 115grs VM Ladung sehr gut. Knallte aber heftig und schoss sich etwas ruppig. Die Messergebnisse im Detail:

Geco 9mm Messwerte

Zusätzlich zu den Fabrikladungen hatte ich auch eine erste Handladung als Matchload getestet. das 139grs Geschoss von Geco, 4,5grs Reload Swiss RS20 und Federal 100. OAL 29,5mm. Leider war die Ladung noch etwas zu schwach und der Minor Faktor wurde noch nicht erreicht. Den nächsten Test werde ich mit 4,8grs RS20 machen. Auf jeden Fall war das Schussbild schon sehr vielversprechend!

S&W Cup 2014 – Top Wheelgunner Trophy 2014/2015

Trotz der kurzen Vorbereitungszeit wegen WM etc. haben sie wieder ein Top Match auf die Beine gestellt. Es waren dieses Mal zwar weniger „Gimmicks“ vorhanden, das hat dem Match aber überhaupt nicht geschadet – ich fand sogar ganz im Gegenteil. Das Match war sehr anspruchsvoll, die Stages boten Variationsmöglichkeiten und es war das komplette Repertoire gefordert – kurze, ultraschnelle Scheibengruppen, weitere, kleine Popper und Plates, Einhand-Übungen, Geschicklichkeit etc. – um es kurz zu machen, ich fand, das war ihr bestes Match bisher und es hat sehr viel Spass gemacht. Da ich obendrein noch gewinnen konnte, machte das Ganze natürlich noch „runder“ für mich 🙂

Hier noch die Ergebnisse und ein paar Bilder:

S&W Cup 2014 OverallS&W Cup 2014 Stageresults

 

Worldshoot XVII 2014, Frostproof Florida

Die Stages 1-30 in der Reihenfolge, wie ich sie geschossen habe:

Tag 1 – Montag, 13.10. – Vormittagsschicht

Stage 22:

httpv://youtu.be/uCNVWzM0fvw

Stage 23:

httpv://youtu.be/J4JG3Hi8xqY

Stage 24

httpv://youtu.be/RNVZXuuf9kc

Stage 19:

httpv://youtu.be/D1trucAAknU

Stage 20:

httpv://youtu.be/wbjk3IvF6_U

Stage 21:

httpv://youtu.be/Z1iPmTT-5bA

Tag 2 – 14.10. – Nachmittagsschicht

Stage 28 – meine einzigen beiden Misses des Match

httpv://youtu.be/FopIzv4kPgQ

Stage 29:

httpv://youtu.be/6cI6GMRsPbI

Stage 30:

httpv://youtu.be/jSEuUThWX4g

Stage 25:

httpv://youtu.be/j6E0c-EPBcU

Stage 26:

httpv://youtu.be/8TBOzfUcJlw

Stage 27:

httpv://youtu.be/d75NnrWxhlU

Tag 3 – 15.10. – Frühschicht

Stage 4:

httpv://youtu.be/STh49RlgJgM

Stage 5:

httpv://youtu.be/C7mQJqFulx0

Stage 6:

httpv://youtu.be/wzf8DPxaYKM

Stage 1:

httpv://youtu.be/cjJaz9pOglQ

Stage 2:

httpv://youtu.be/bCauAUnJn8Q

Stage 3:

httpv://youtu.be/tK7AnToQMoY

Tag 4 – 16.10. – Nachmittagsschicht

Stage 10:

httpv://youtu.be/9oEKKQniBYY

Stage 11:

httpv://youtu.be/QylfVFoQxm4

Stage 12:

httpv://youtu.be/bi9j78X45Hw

Stage 7:

httpv://youtu.be/5CIMxXHywrQ

Stage 8:

httpv://youtu.be/KaQmgzV2kJE

Stage 9:

httpv://youtu.be/0RzUNLzCpMw

Tag 5 – 17.10. – Frühschicht

Stage 16:

httpv://youtu.be/Mvo840EZ1eM

Stage 17:

httpv://youtu.be/8wCiD65thgg

Stage 18:

httpv://youtu.be/mAddY5WsOoI

Stage 13:

httpv://youtu.be/-4Irr4y2Ffw

Stage 14:

httpv://youtu.be/yVSoweIwjsE

Stage 15:

httpv://youtu.be/Xdeh0-Lc7CI

Und natürlich, nicht zu vergessen, die Ergebnisse:

WSXVII Final-Overall-Results  – WSXVII-Final-Stage-Results

Update Oktober – Deutsche Meisterschaft Production (Test des 986), DM Revolver, Geco Masters, Philippsburger Hexentanz und LM LV5&7

Nach der DM Rifle bekam ich die Gelegenheit, den neuen 986 von Smith&Wesson in Zusammenarbeit mit Caliber zu testen. Ein 7-Schüssiger 9mm Revolver auf L-Rahmenbasis mit 5 Zoll Lauf, Titantrommel etc. Ich nahm die Gelegenheit war, den Revolver gleich im Match zu testen – da in Production alle Smith&Wesson Revolver bis 5 Zoll Lauflänge zugelassen sind, konnte ich hier die DM Production ideal nutzen. Natürlich ist man mit 7 Schuss im Revolver nicht wirklich gegen 15-schüssige Pistolen  konkurrenzfähig, aber ich wollte einfach mal sehen, „was denn so geht“ 😉 Was gegangen ist, zeigt die Liste:

Nationals Production Overall

Nicht sooo schlecht! Meine Erfahrungen sind dann auch in den Artikel der Caliber eingeflossen. Der Bericht zum 986 erschien in Caliber  10/2014:

http://www.all4shooters.com/de/News/Kultur/caliber-10-2014-jetzt-am-Kiosk/

Kurz darauf wurde es dann ernst – die DM Revolver stand an. Ein ganz wichtiges Match – galt es doch den Titel zu verteidigen und die Serie von bisher 5 Titeln in Folge (8 insgesamt) weiter fortzuführen. Insgesamt waren 40 Revolverschützen, darunter auch erfreulicherweise mehrere internationale Schützen, am Start. Ich hatte einen guten Tag erwischt und konnte mich so auch dieses Mal wieder durchsetzen und die Presidents Medal in Empfang nehmen. Titel Nummer 9! Ob es nächstes Jahr wieder gelingt? Wir werden sehen…

Nationals Revolver&Classic Stages Nationals Revolver&Classic Overall

Nach der DM war ein Monat Pause, danach ging es dann Schlag auf Schlag – zuerst der Hexentanz, dann die Geco Masters und zuletzt die Landesmeisterschaft LV5&7. Alles Level III Matche und wichtige Vorbereitung auf die WM. Beim Hexentanz lief es gut – ich musste wegen Terminproblemen im Prematch schiessen, das leider mächtig „ins Wasser fiel“. Es regnete in strömen und die Stages standen teilweise knöcheltief unter Wasser. Aber trotz allem schoss ich solide und konnte so auch diese Presidents Medal mit nach Hause nehmen!

Philippsburger Hexentanz Stages Philippsburger Hexentanz Overall

Gleich das Wochenende darauf standen die Geco Masters an. Hier waren nur 7 Revolverschützen gemeldet, somit kam keine Level III Wertung zu stande. Ideal, um das Match als Test für den Ersatzrevolver zu nutzen. Leider machte dieser schon reichlich Probleme, weshalb mehrere Besuche bei Karl Hamann notwendig waren. Es zeigte sich, das ich mit dem Abzug, so wie ihn Karl eingestellt hatte, nicht gut zurechtkam. Karl hatte den Abzug so eingestellt, daß er sehr früh in der Rast stand, dann aber noch ein – für mich – recht weiter Weg zu überwinden war, bis der Hammer fiel. Der Abzug war gut – keine Frage, aber eben nicht für mich. Ich bin eigentlich stationsfreie Abzüge gewohnt und so hatte ich mehrere „short strokes“ und dadurch, daß ich den DA zu leicht einjustiert hatte, auch mehrere Zündversager. Das kostete mich insgesamt einige Punkte. Viel schlimmer wogen aber zwei kapitale Fehler, die mir eigentlich nicht passieren sollten, aber eben doch passierten: auf einer 12 Schuss Übung hatte ich beim Walkthrough eine Scheibe doppelt eingeplant (sie war aus zwei Positionen zu sehen) – was mir aber nicht auffiel. Als im Wertungsdurchgang aber auf der zweiten Position schon Löcher in der Scheibe waren, brachte mich das komplett aus dem Konzept. Auf der Stage verlor ich alleine 34 Punkte! Danach kam gleich die zweite miese – ein weiterer Speedy mit 12 Schuss, der auch gleich noch so richtig in die Hose ging. Nochmal 30 Punkte weg. Das alles zusammen war dann des guten zuviel und so wurde ich dieses Mal „nur“ zweiter.

Geco IPSC Masters Stages Geco IPSC Masters Overall

Den Abschluss der WM Vorbereitung bildete dann gleich wieder nur eine Woche später die Landesmeisterschaft LV5&7. Auch hier musste ich im Prematch schiessen, da ich am Matchsamstag leider nicht konnte. Eigentlich ist das normalerweise nicht möglich, aber der LV7 machte eine Ausnahme „als Beitrag zur WM Vorbereitung“ – nochmals vielen Dank hierfür! Nachdem Karl Hamann einen Service in Rekordzeit hingelegt hatte (eine Woche für Lauf zurück setzen und Abzug überarbeiten), konnte ich einen letzten Test mit dem Ersatzrevolver schiessen. Dieses Mal klappte alles und ich konnte auch dieses Match gewinnen.

Area 5&7 Revolver&Classic Stages Area 5&7 Revolver&Classic Overall

So. Nun gilt es also – übermorgen geht es zur WM nach Florida… Ich bin jetzt schon mächtig aufgeregt. Das Kribbeln im Bauch nimmt von Tag zu Tag zu und ich möchte jetzt eigentlich nur noch, dass das Match endlich los geht! Nachdem ich beim letzten Mal ja nur denkbar knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt bin, möchte ich es dieses Mal natürlich unbedingt besser machen. Ob es gelingt? Wir werden sehen… stay tuned…;-)

Sonntagnachmittägliche Trainingssession

So ungefähr sieht das dann meistens aus, was ich mir dazu aufbaue. Gemischte Scheiben (klein, groß, halb, penalties ) und ein paar Plates dazwischen. Lief heute auch ganz gut, bis auf einmal mein Revolver komisch reagierte. Von Zeit zu Zeit hing plötzlich der Hammer und löste nicht aus… Was war das schon wieder? Hier ein kleiner Film des Phänomens:

httpv://youtu.be/my5ce118-pQ
Das Rätsel löste sich, nachdem ich den Revolver gleich noch auf dem Stand zerlegt hatte:

20140209-175650.jpg

Es war dieses mal der Sear-Pin im Hammer, der auf der Rahmenseite etwas aus dem Hammer gewandert war und dadurch den Hammer bremste… Immer wieder etwas Neues!