Whow! Christmas or April,1st? It seems, that S&W reacts to the new USPSA REVO rules:
If this is really true, I’m sure, that I definitely need at least one of them!!!
🙂
Blog about IPSC, Steelchallenge, shooting and other fun stuff
Natürlich war klar, daß das kein leichtes Unterfangen werden würde. Eine Europameisterschaft ist immer etwas ganz besonderes und das Niveau ist hier erfahrungsgemäß immer sehr hoch. Dummerweise kam mir vor der EM ein privates Projekt dazwischen und ich konnte das Training nicht, wie ursprünglich geplant, vor der EM entsprechend ausbauen. Aber da ich mein Geld nicht mit schiessen verdiene, haben manche Dinge eben Prio und das Hobby muß zurückstecken. Egal – ich war hoch motiviert und wollte auch dieses Mal wieder gewinnen! Das Match hatte, wie erwartet so seine Tücken. Zum einen aufgrund der Witterung und der Standverhältnisse (Hitze, Staub, wechselnde Lichtverhältnisse) und zum anderen durch das doch teilweise recht anspruchsvolle Stagedesign (was sich oft erst auf den zweiten Blick offenbarte). Ich startete recht gut in das Match und schoss am ersten Tag recht zufriedenstellend. Meine Teamkollegen meinten allerdings nach der EM, ich hätte „mit angezogener Handbremse“ geschossen. Natürlich war ich nervös und wollte „auf Sicherheit“ schiessen. Allerdings kostete mich das schon am ersten Tag einige Punkte. Am zweiten Tag mussten wir dann Area 1 schiessen. Die schwerste Area des ganzen Matches. Ich hatte überhaupt keinen guten Tag erwischt und startete morgens gleich mit 4 Miss auf einer 32 Schuss Übung. Leider setzte sich das an diesem Tag fort und in der Abrechnung abends lag ich schon fast 100 Punkte hinter dem späteren Europameister Gerald Reiter aus Österreich.. Tag 3 und 4 liefen dann deutlich besser. Ich kam immer besser ins Match und der Trainingsrückstand machte sich nicht mehr so stark bemerkbar. Ich schoss einige starke Übungen und konnte mich so Punkt um Punkt zurück kämpfen. Allerdings reichte es doch nicht mehr ganz, den Verlust wieder wett zu machen und so wurde ich dieses mal „nur“ zweiter. Es tut schon weh, den Titel nicht verteidigen zu können. Noch dazu es so knapp zuging. Allerdings muß ich realistisch sein und mit so wenig Vorbereitung und den Kopf voll mit anderen, wichtigen Dingen, da muß und kann ich mit dem zweiten Platz schon sehr zufrieden sein. Aber dennoch – einmal racer, immer racer und the second winner is the first looser… 🙁
Aber was solls! Ich hatte eine schöne Woche zusammen mit meinen Teamkollegen und vielen Freunden aus aller Welt. Das ist es es doch letztendlich, was wirklich zählt. Und dieses Mal war eben Gerald das nötige Quentchen besser. Gratulation noch einmal von dieser Stelle aus!
Aber nicht zuletzt blieb wenigstens der Gewinn in der Teamwertung! So konnte ich wenigstens eine Presidentsmedal mit nach Hause bringen! 🙂 Alles in allem bin ich mit der Woche weitestgehend zufrieden. Ich weiß, was ich beim nächsten Mal besser machen kann (und muß) und mein Material hat bei diesem Match gut funktioniert und mich nicht im Stich gelassen. Auch etwas wert. Nichts schlimmeres, als durch Materialversagen zu verlieren. Vielen Dank an dieser Stelle auch an meine Sponsoren – Ares Geschosse, Waffentechnik Hamann, Techwear USA und Rescomp Handgun Technologies / CR Speed, die mir mit Ihrer Unterstützung sehr bei den sportlichen Erfolgen helfen!
Die nächste EM kommt bestimmt und wenn es mir irgendmöglich ist, werde ich mein bestes geben, um den Titel wieder zu holen! 😉
Hier noch die gesammelten Resultate und ein paar Bilder:
2013EHC-Overall 2013EHC-Team Results



Leider war es auch dieses Jahr so, daß die Revolverklasse nur spärlich besetzt war. Vermutlich liegt es zum einen an dem großen Interesse am Match internationaler Schützen, die dafür sorgen, daß das Match innerhalb von Minuten (!) ausgebucht ist und zum anderen an dem doch recht happigen Startgeld von 120 EUR, das mittlerweile viele „Hobby-Schützen“ nicht mehr bereit sind zu zahlen. Sei es wie es ist, das Match an sich war wieder einmal alle Ehren wert! Für mich dieses mal aber anscheinend zu anspruchsvoll. Ich hatte dieses Mal einen schlechten Tag erwischt. Ich begann gleich mal mit 2 Miss am frühen Morgen auf einer Stage mit 4 Pendelscheiben… und so ging es dann munter weiter. Ich konnte machen, was ich wollte, es gelang fast nichts. Am schlimmsten waren bei diesem Match für mich die kleinen Plates. Gefühlt auf jeder Stage standen ein paar von den Dingern rum. Und irgendwie hat sich immer eines weggeduckt. Das kostete Zeit und Punkte. Es kam, wie es kommen musste – ich wurde dieses mal „nur“ Zweiter hinter Markus, der im Gegensatz zu mir ein hervorragendes Match schoss, fast immer fehlerfrei blieb und somit verdient gewinnen konnte. Hier noch die Ergebnisliste:
2013_Infinity_Open_results
2013_Infinity_Open_stageresults
Gleich Montags nach dem Match starteten wir dann in unseren wohlverdienten Urlaub nach Florida. Da unser Domizil nur ca. 65 Meilen von Frostproof und der Universal Shooting Academy von Frank Garcia entfernt lag, nutzte ich natürlich die Gelegenheit und schoss dort ein kleines Action Steel Match. Das war sehr spaßig! Eine Mischung aus Steelchallenge und IPSC – nur Steelplates: rechteckige immer zwei Treffer, runde immer einer, nur die Zeit zählt, Fehlschüsse werden mit Zeitstrafen bestraft. Einfach und gut! Ich schoss mit einer geliehenen Ausrüstung (CZ 75 SP01, Universal Ammo und irgendeinem Rig), mit der ich von Stage zu Stage besser zurecht kam. Leider hatte ich auf den ersten drei Stages ein paar Störungen, die Zeit kosteten aber trotzdem konnte ich in der Endabrechnung den vierten Platz belegen. Anyway – hier ging es in erster Linie darum, den Stand einmal kennen zu lernen (-> hier findet die WM 2014 statt!), Spaß zu haben und neue Kontakte zu knüpfen. Und das funktionierte prima! Ich hatte eine schöne Zeit mit meiner Squad! Hier noch ein paar Bilder der Stages:
…und hier noch kleine Filmsequenzen der Stages (ich hatte mir kurz vorher eine Gopro zugelegt, die hier zum ersten mal zum Einsatz kam.) Sicher noch verbesserungswürdig, aber man bekommt einen Eindruck… 😉
Stage 1:
httpv://www.youtube.com/watch?v=BCyQLxb0Yn4
Stage 2:
httpv://www.youtube.com/watch?v=HXb1kBgVJXo
Ich hasse Störungen! 🙁
Stage 3:
httpv://www.youtube.com/watch?v=ADOZzNd8ou4
Und schon wieder Störungen…
Stage 4:
httpv://www.youtube.com/watch?v=rMu_JF_MHpY
Stage 5:
httpv://www.youtube.com/watch?v=dyhEf2hSSEo
Stage 6:
httpv://www.youtube.com/watch?v=02aOeCkTgGM
Zu guter letzt noch ein paar Bilder von neuen „Goodies“, die ich mir fürs AR15 zugelegt habe:
15″ Carbon-Vorderschaft von AP Customs, Daniel Defense 45° Montage mit Leupold Delta Point (das ich beim Steelchallenge gewonnen habe :-D), Atlas Zweibein
…und für meinen Revolver noch einen EVO-IV Hammer von Apex (Thanks Randy!)

…und ein neues Korn – muß doch einmal testen, ob es mit einem Leuchtkorn besser geht!

Achja – und nicht zu vergessen, meine neuen Trikots von TechwearUSA!!


Ich startete Sonntags um 10:30 Uhr mit den Open Revolver. Ich beginne immer mit dem Open, da er etwas mehr die Fehler beim ziehen von oben verzeiht und es mit dem Punkt leichter fällt, trotzdem schnell zu schiessen (und die Nervosität abzulegen). Ich startete auf Stage 5 – Speed Option. Leider war ich doch recht nervös und schoss ziemlich fahrig. Mehrere „possible Miss“ waren das Resultat. Ich zitterte mich durch die 5 Strings und war dann sehr gespannt, ob die Schüsse nicht doch auf den Platten waren… Sie waren es dann doch bis auf einen String – leider einer der schnellen (3,12). Aber da ich ja einen streichen konnte, war es nicht ganz so schlimm und ich war eher erleichtert, daß es nicht schlimmer gekommen war (ein possible miss wurde auf der Stop-Platte angesagt – das wären 30 Strafsekunden gewesen und damit meine Sighoffnungen gleich begraben). Accelerator (Stage 6) lief schon besser und ich konnte hier drei Strings unter 3 Sekunden schiessen. Danach kam dann Smoke and Hope bei der ich alle 4 Wertungsstrings unter 3 schoss (einer sogar mit einer 2,34 – für mich sehr sehr gut!). Auch five to go lief gut und ich blieb hier bei ca. 3,5 im Schnitt. Sehr gut war Roundabout – ein Schnitt von ca. 2,6 Klasse! Blieb nur noch Outer Limits – die Angststage… Aber dieses mal sollte es viel besser gehen! Erster Run – 4,96! Dann noch ein 5,25er und ein 5,1! Ich war sehr, sehr zufrieden! In der Endabrechnung waren das dann 76,10 Sekunden – 4,x schneller als im Jahr davor! Von der Verifier wusste ich, daß starke Konkurrenten wie Harry ter Borg 80 Sekunden vorgelegt hatten und ich also deutlich vorne lag. Fehlte nur noch Lucien Rooijendijk, der auch immer für eine schnelle Zeit gut ist! Es war also noch nicht alles in trockenen Tüchern.
Nach der Mittagspause kam dann der Standard Revolver dran. Hier wollte ich natürlich unbedingt den Titel vom letzten Jahr verteidigen! Beginnen musste ich auf 3 – Roundabout. Die Stage mag ich eigentlich und war daher zuversichtlich. Tja. Zu früh gefreut… Erster String – 8,50!!! Ich konnte einfach Platte 4 nicht treffen und musste sogar nachladen! Was für ein Start… Danach habe ich dann erst mal Gas rausnehmen müssen und schoss erst einmal auf Sicherheit um reinzukommen- 3,94 / 3,20 / 3,30 und eine 2,95 bauten mich dann langsam wieder auf… und nach dieser Stage dann Outer Limits – wie gesagt – die Angst-Stage… Ich machte mich aber nicht noch mehr verrückt und schoss einfach. Was dann auch funktionierte 5,61 / 6,29 / 5,62 – Gut! 5 und 6 waren so lala. Keine Highlights aber auch keine gröberen Schnitzer. Smoke and Hope ging ich dann offensiv an. HIer wollte ich es wissen… und begann gleich mal mit einer 8,95! Zündversager, Daneben geschossen – kurz – ein Run für die Tonne! Egal – Pokal oder Spital. Ich schoss weiter sehr aggresiv und drei mal unter Drei schiessen. 2,76/3,20/2,68/ und 2,59 waren das Resultat. Sehr riskant, aber erfolgreich. Nur noch Five to go – durch die kleinen Platten eine sehr anspruchsvolle Stage. Ich hatte schon zusammengezählt und wusste, ich durfte mir nicht mehr viel erlauben, wollte ich gewinnen. Ich musste insgesamt unter 20 bleiben, wollte ich gewinnen (und meine Zeit aus dem Vorjahr halten). Gerade so schaffte ich es mit 4,43/4,46/4,81 und 4,60. Machte insgesamt 89,24 – Zwei Zehntel schneller als 2012. Zum Abschluss schoss ich Rimfire. Da kann ich immer ganz entspannt sein, denn das ist für mich die „Kür“ – die „Pflicht“ war absolviert. Start war auf Outer Limits. Erste run – 3,96! Was war da passiert? Ich schoss sogar noch mal eine 3,71! Und das auf Outer Limits… Sensationell… Auch Speed Option flutschte – hier sogar eine 1,88! Auch Accelerator lief gut. Etwas Probleme hatte ich dann bei Outer Limits – eine Störung versaute mir den ersten run und ich musste Zeit liegen lassen. Der Rest war aber wieder gut. Bei Five to go und bei Roundabout machte sich dann so langsam fehlende Konzentration bemerkbar. Drei Starts an einem Tag kosten eben doch Kraft. Ich musste leider einige Fehler hinnehmen und verlor dadurch etwas Zeit. Alles in allem aber war ich doch sehr zufrieden mit meinem Ergebnis! 54,xx und damit 9 Sekunden schneller als 2012! Und dann kam die Endabrechnung…
1. Platz European Steelchallenge Standard Revolver
1. Platz European Steelchallenge Open Revolver
3. Platz European Steelchallenge Rimfire
😀


Und hier noch die Ergebnislisten: